Wer die Hochzeit rechtzeitig vorbereitet, kann den Tag der Trauung gelassen auf sich zukommen ...
Den Tag der Tage planen

Zwei Menschen haben sich gefunden. Das Zeichen dafür ist die Eheschließung. Der Tag der Hochzeit hat daher in unserer Gesellschaft eine ganz besondere Bedeutung. Egal, ob man die Hochzeit im kleinen Kreise plant oder mit allen Verwandten, Freunden und Bekannten: Er soll gelingen und allen in positiver Erinnerung bleiben. Daher ist es sinnvoll, sich frühzeitig eine Terminübersicht anzufertigen (und auch einen Kostenplan aufzustellen). Ein paar Tipps, die freilich nur Anhaltspunkte sein können ...

Etwa sechs Monatevorher: Einen Termin für die Eheschließung festlegen und diesen beim örtlichen Standesamt anmelden (besonders gilt dies bei Tagen, die begehrt sind, etwa weil sie auf ein ungewöhnliches Datum fallen). Jetzt sollte man auch die Kirche wählen, in der man heiraten will und schon mal eine Gästeliste erstellen.

Der Zeitraum ist auch ideal, um zum Beispiel Hochzeitsmessen oder Brautmodenschauen zu besuchen und sich Hochzeitskleid und Hochzeitsanzug für die kirchliche Trauung zu kaufen. Dabei ist daran zu denken, dass es einige Zeit dauern kann, bis das Hochzeitskleid dann tatsächlich verfügbar ist. Außerdem sollte man sich nach einer geeigneten Gaststätte beziehungsweise einem passenden Restaurant für die Feier umsehen und dort auch mal das Essen probieren. Auf der Agenda stehen jetzt auch die Suche einer guten Band und entsprechende Terminanfragen.

Drei bis vier Monate vor der Hochzeit:Auch wer nur standesamtlich heiratet, sollte jetzt die Garderobe kaufen. Wer kirchlich heiratet, kann jetzt das Gespräch mit dem Pfarrer suchen und den Termin für die Trauung festlegen. Jetzt kann man sich auch schon Gedanken über die Hochzeitsfotos machen und einen Fotografen festlegen.

Außerdem ist es ratsam, jetzt jemanden aus dem Bekanntenkreis oder der Verwandtschaft zu bestimmen, der am Hochzeitstag "moderiert" und als Ansprechpartner für organisatorische Fragen für die Hochzeitsgäste dient, denn je mehr Gäste eingeladen sind, umso mehr spontane Fragen stellen sich.

Zwei Monate vor der Hochzeit:Jetzt können die Einladungen rausgehen. Gleichzeitig können die Brautleute eine Wunschliste für Geschenke erarbeiten oder sich in einem Fachgeschäft einen Hochzeitstisch aufstellen lassen. Ist der Arbeitgeber schon über den Termin informiert? Ist die Hochzeitsreise schon gebucht?

Sechs Wochen vor der Hochzeit:Die Gästeliste prüfen (wer hat zugesagt?), die Tischordnung durchgehen, den Polterabend organisieren und: Die Trauringe kaufen.

Drei Wochen vor der Hochzeit:Blumenschmuck für Hochzeitsauto, Kirche und Tischdeko planen.

Eine Woche vor der Hochzeit:Hochzeitsinserat für die Zeitung aufgeben. Die Hochzeitstorte ordern. Den Fiseurtermin für den Hochzeitstag buchen. Jetzt kann man auch schon die Hochzeitsschuhe etwas einlaufen, damit sie am Tag selbst nicht drücken. Das Restaurant benötigt spätestens jetzt die genaue Anzahl der Gäste. Tischordnung festlegen, Tischkärtchen erstellen. Außerdem sollten spätestens jetzt Ansprachen und Reden vorbereitet werden.

Einen Tag vor der Hochzeit:Trauringe und wichtige Papiere bereitlegen. Sinnvoll ist es auch ein "Notfallpäckchen" für den Hochzeitstag zusammenzustellen. Darin können sich zum Beispiel Ersatzstrumpfhosen, Kopfschmerztabletten, Nähzeug, Pflaster oder Ähnliches befinden.

Am Hochzeitstag:Sie haben alles gut geplant: Genießen Sie den Tag! Er gehört Ihnen. (tt)
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