Wertig und knackig

Auf sichtbare und spürbare Sportlichkeit ist Ford mit dem neuen Ecosport bemüht. Bereits zwei Jahre nach der Markteinführung war eine Überarbeitung notwendig. Bild: Ford

Der Name ist geblieben, aber sonst hat sich der Ecosport deutlich in Richtung der Kölner Ford-Philosophie bewegt: wertige Anmutung, knackiges Fahren und neue Technik. Bei der Software würde man das eine Version 2.0 nennen.

Gleich nach dem Einsteigen bietet Ford dem Interessenten als vertrauensbildende Maßnahme das Multifunktionslenkrad des Focus. Styling-Feinheiten wie Chrom-Applikationen oder Detail-Lösungen wie eine dimmbare Beleuchtung der Instrumente hinterlassen nun einen hochwertigeren Eindruck, auch wenn Hartplastik das beherrschende Material von Armaturenbrett und Türverkleidungen bliebt.

Das elektronische Sicherheits- und Stabilitätsprogramm ESP sowie die elektro-mechanische Servolenkung wurden nun an europäische Straßenverhältnisse angepasst. Gleiches gilt für die Auslegung des Fahrwerks. Die Motoren- und Getriebeabstimmung wurde zugunsten eines verbesserten Drehmoments im unteren Geschwindigkeitsbereich überarbeitet. Derzeit stehen für den Ecosport drei nach Euro 6 eingestufte Motoren zur Wahl. Ein 1,5-Liter-TDCi-Diesel leistet nun 95 statt 90 PS bei einem Norm-Kraftstoffverbrauch von nur 4,6 Liter Die CO2-Emissionen werden mit 115 g/km angegeben, das Drehmoment mit 215 Newtonmeter.

Bei den Benzinern kommt nach wie vor der 1,0-Liter-Ecoboost-Dreizylinder mit 125 PS (5,4 l, 125 g/km, 170 Nm) zum Einsatz. Darüber hinaus steht der 1,5-l-Benziner mit 112 PS zur Verfügung. Anfang kommenden Jahres wird es - exklusiv für die Ausstattungsversionen "Titanium" und die neue "S"-Version - den Ecoboost-Dreizylinder auch mit einem 140 PS starken Motor geben. Die Preise beginnen bei 17 900 Euro. (ampnet)
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