Wirten notfalls Lizenz entziehen

Über "Die gute alte Sperrzeit":

In dem Artikel wurden die nächtlichen Probleme der Altstadtbewohner wieder einmal deutlich aufgezeigt. Den aufgeführten Brennpunkten kann man durchaus einige hinzufügen. Ich als Bewohner der Ecke Viehmarkt-/Seminargasse und somit ebenfalls Anwohner einiger Kneipen (Wild Vaitl) kenne den Wirtshaus-Lärm, der zum Straßenlärm wird, und kann den Schilderungen nur beipflichten. Nicht umsonst wird fast täglich in der Zeitung über nächtliche Störungen und Zwischenfälle in der Altstadt berichtet. Das ist aber nur ein winziger Bruchteil der vor allem am Wochenende stattfindenden Ruhestörungen und Sachbeschädigungen.

Das vorgeschlagene Münchener Modell, Wirte werden für die Einhaltung der nächtlichen Ruhezeiten beauftragt und bei Zuwiderhandlung bis hin zum Lizenzentzug bestraft, halte ich für sinnvoll. Schließlich sind ihre geldbringenden Gäste der Anlass des nächtlichen Problems. Über die Länge der Sperrzeit kann man dann diskutieren. Amberg als eine liebenswerte Stadt zu beschreiben, kann ich nur bedingt beipflichten.

Aber scheinbar wohnen in den genannten Bereichen nicht die maßgebenden Personen. Wie zum Beispiel ein Mitglied des Stadtrats. Denn dann würde dem Anliegen sicherlich nicht nur mehr Aufmerksamkeit geschenkt, sondern auch Maßnahmen zur Abhilfe geschaffen werden.

Sibylle SeitzAmberg
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