Wo bleibt die Nächstenliebe?

Zu Forderungen der Kirche an den Staat bei der Unterbringung von Flüchtlingen:

Mein Ärger und meine Empörung waren groß, als ich lesen musste, dass sich die Kirche die ihr für die aufgenommenen Flüchtlinge entstandenen Kosten Ersatz beim Land holt. In der Kirche wird gepredigt, man müsse Zugeständnisse machen, sich umsonst - für Gotteslohn - engagieren und sich des Schicksals der Asylanten annehmen. Die Kirche, die aufgrund Latifundien und sonstiger Reichtümer ordentlich Geld hat, rühmt sich hingegen, fremde Menschen aufzunehmen, um dann hintenherum über das Land und damit die Steuergelder keinen Cent zu entrichten. Als gläubiger Christ und Kirchgänger stelle ich mir die angeblich gelebte und geforderte Nächstenliebe anders vor!

Es kann nicht angehen, dass das "Fußvolk" alles umsonst macht, sich die reiche Kirche aber für ihren Einsatz finanziellen Ersatz beschafft!

Kathrin Müller-Schwemin 92637 Weiden
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