Wusstest du

schon, dass das Melken früher mehrere Stunden am Tag dauern konnte? Eine Kuh von Hand zu melken, ist gar nicht so einfach. Denn das Euter einer Kuh hat ja vier Zitzen, aus denen die Milch kommt.

Ein Mensch hat aber nur zwei Hände. Außerdem gehört zum Melken auch das Saubermachen des Euters, vorher und danach. Deshalb dauert es ein paar Minuten, eine Kuh zu melken. Da kann man sich leicht ausrechnen, dass das Melken früher schon bei zehn Milchkühen sehr viel Zeit brauchte.

Als es noch nicht so viele Maschinen auf den Bauernhöfen gab, hatten Bauern deshalb auch nicht so viele Kühe wie heute. Das wäre einfach nicht zu schaffen gewesen. (dpa)

Laufen erlaubt

Früher waren die meisten Kühe im Stall an einem Platz fest angebunden. Dort fraßen sie, schliefen und wurden gemolken. Der Mist fiel hinter den Kühen auf den Boden. Laufen durften sie nur auf der Weide. Das nennt man Anbinde-Haltung. Tierschützer setzen sich aber dafür ein, dass sich Tiere so viel wie möglich bewegen können.

In neueren Ställen haben die Milchkühe deshalb mehr Freiheiten. Diese Ställe heißen Laufstall. Sie sind oft so aufgebaut, dass sich die Kühe freier bewegen können. Trotzdem hat der Bauer nicht mehr Arbeit beim Ausmisten, Füttern und Melken. Die Ställe sind in verschiedene Bereiche aufgeteilt: fürs Melken, Liegen, Laufen und Fressen. (dpa)
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