Wusstest du

schon, dass die Menschen früher nicht nur von Badekarren aus ins Meer gingen? Einige ließen sich mit Badebooten aufs Wasser bringen. In den Booten war im Boden eine Art Käfig eingelassen. Dieser Käfig hing im Wasser.

Dort stiegen die Leute hinein und badeten. Der Kasten wurde auch Aalkasten genannt. Er erinnerte die Leute wohl an Käfige zum Aale-Fangen. (dpa)

Hintergrund Baden gingen nur die Reichen

Schicke Hüte, lange Kleider, noble Sonnenschirme - früher waren die Damen am Strand oft sehr elegant gekleidet.

Bei den Herren war es ebenso. Denn das Baden im Meer war vor etwa 200 Jahren noch eine Angelegenheit für feine Leute mit viel Geld.

Die Ferien am Meer konnten sich damals nämlich nur reiche Familien leisten. Damit galt auch das Baden als eine sehr vornehme Sache. Viele wohlhabende Menschen wollten diesen Trend gern mitmachen. So verbrachten immer mehr von ihnen ihre Sommertage an der Küste.

Die Menschen, die an der Küste lebten, sahen darin ein gutes Geschäft. Sie bauten teure Hotels und noble Restaurants und konnten auf diese Weise Geld verdienen. Aus mehreren Küstendörfern wurden sogenannte Seebäder. (dpa)
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