Wusstest du

schon, dass es auch beim Kickern Fouls gibt? Bei Turnieren und anderen wichtigen Spielen ist es zum Beispiel verboten, die Kicker-Stange fest bis zum Anschlag zu stoßen. "Weil das die Richtung des Balles beeinflusst und er dann anders rollt", erklärt Johannes.

Wenn der Gegner also einmal zu sehr am Tisch ruckelt, bekommt man so etwas wie einen Freistoß. Das bedeutet: Man darf den Ball dorthin legen, wo man ihn gerade gespielt hat, als der Tisch wackelte. Und von da aus weiter kickern.

Dabei darf man die Stange aber nicht mehrmals drehen. Kurbeln ist streng verboten! Ein Männchen darf sich vor und nach der Ballberührung genau einmal herumdrehen.

Um beim Kickern erfolgreich zu sein, muss man nicht nur die richtige Technik draufhaben. Auch Taktik ist wichtig: "Ich gucke genau, was der Gegner macht: Wo spielt er oft hin? Wie bewegt er seine Männchen?", erklärt Johannes. Dadurch erkennt er, wo Lücken entstehen können. Durch diese kann er den Ball ins Tor knallen.

"Grundsätzlich bin ich aber ein Spieler, der viel nach Gefühl kickert. Ich bin ziemlich verspielt und probiere oft Tricks", sagt der Kicker-Profi und lacht. (dpa)
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