Wut ist gut, Kontrolle ist besser

Es gibt immer wieder Gründe, wütend zu werden. Die beste Freundin ruft einem Schimpfworte nach. Die anderen Kinder lassen einen nicht mitspielen. Oder der kleine Bruder hat das tolle Spielzeugauto kaputtgemacht.

Da kann es schon mal vorkommen, dass man aus lauter Zorn andere schubst oder haut. "Wut kann sozusagen explodieren", erklärt der Wutforscher Andreas Zick. Das kann auch dann passieren, wenn man nicht weiß, wie man sich sonst verhalten könnte.

Es hat auch mit Angst zu tun: Ich habe Angst, meine Freunde zu verlieren, wenn keiner mit mir spielen will. Oder ich bin enttäuscht, weil alle so gemein zu mir sind.

Doch Wutanfälle sind keine Lösung, denn dann gibt es noch mehr Streit und Ärger. Die Menschen müssen deshalb lernen, ihre Gefühle zu kontrollieren, sagt der Forscher. (dpa)
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