Zehntausende Soldaten

Die beiden Nachbarländer Kamon und Lakuta haben Streit. Das Trinkwasser in der Region ist knapp. Der Boden trocknet aus und es bilden sich Wüsten. Plötzlich versuchen Soldaten aus Kamon, wichtige Staudämme in Lakuta einzunehmen.

Die Länder Kamon und Lakuta gibt es nicht wirklich. Die Geschichte haben sich Fachleute ausgedacht. Sie gehört zu einer großen Übung für Soldaten aus mehreren Ländern.

Seit Montag werden die letzten Vorbereitungen dafür getroffen. Richtig los geht es im Oktober. Dann sollen die Soldaten in den Streit zwischen Kamon und Lakuta eingreifen.

28 Länder dabei

Die Soldaten gehören zu einem großen Bündnis. Es heißt Nato. Das Wort ist eine Abkürzung für "North Atlantic Treaty Organization". Auf Deutsch sagt man auch Nordatlantikpakt dazu. Zu dem Bündnis gehören 28 Länder aus Europa und Nordamerika, auch Deutschland ist dabei.

Übungen gibt es bei der Nato häufiger. Die Mitglieder wollen testen, was sie im Ernstfall tun würden, zum Beispiel bei einem Krieg. Außerdem wollen sie zeigen, dass sich die Nato notfalls verteidigen könnte. Auch dafür wurde das Bündnis vor vielen Jahren gegründet.

Kritiker finden, die Nato beschäftige sich mehr mit Krieg als mit Frieden. Außerdem seien die Einsätze und Übungen sehr teuer. Auch die Übung in den nächsten Wochen kostet viel Geld. Ungefähr 36 000 Soldaten machen mit, darunter auch mehrere tausend deutsche. Sie alle treffen sich in den Ländern Spanien, Portugal und Italien im Süden Europas. Auch Flugzeuge, Hubschrauber, Schiffe und U-Boote kommen bei der großen Übung zum Einsatz. (dpa)
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