ZF erwirtschaftet in 2014 Rekordumsatz von 18,4 Milliarden Euro
Finanziell gut aufgestellt

Der ZF-Konzern erwirtschaftete im Jahr 2014 (noch ohne TRW) mit rund 71 400 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 18 Milliarden Euro. Um auch künftig mit innovativen Produkten erfolgreich zu sein, investiert ZF jährlich rund fünf Prozent des Umsatzes (2014: 891 Millionen Euro) in Forschung und Entwicklung. Auf der Rangliste der Automobilzulieferer ist ZF unter den zehn größten Unternehmen weltweit, nach der TRW-Übernahme sogar unter den Top 3.

Zugleich hat ZF die Profitabilität weiter gesteigert: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte um mehr als ein Drittel auf rund 1,1 Milliarden Euro zu. Zum Rekordumsatz von 18,4 Milliarden Euro haben besonders stark die Regionen Nordamerika (3,7 Milliarden Euro) und Asien-Pazifik (3,6 Milliarden Euro) beigetragen, wo eine Umsatzsteigerung von jeweils 21 Prozent erzielt wurde. In Europa, wo ZF rund 56 Prozent des Umsatzes generiert, erlöste das Unternehmen 10,3 Milliarden Euro, ein Plus von fünf Prozent gegenüber 2013.

Das Geschäftsfeld Elektronische Systeme mit Hauptsitz in Auerbach steigerte seinen Umsatz in 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 10% auf 640 Millionen Euro. Die Anzahl der Mitarbeiter stieg im vergangenen Jahr um 16% auf insgesamt 3 546. Einen wesentlichen Anteil an diesen positiven Geschäftszahlen hatte die hohe Nachfrage nach Automatikgetrieben, für die das Geschäftsfeld Elektronikkomponenten und Schaltungssysteme liefert.

Aufgrund der großen Nachfrage nach ZF-Produkten hat das Unternehmen auch 2014 wieder rund eine Milliarde Euro in Sachanlagen investiert. "Unsere Kunden verlangen Präsenz vor Ort, und auch wir selbst erweitern unser Produktions- und Forschungsnetzwerk kontinuierlich", so Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Sommer.
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