Zu Besuch in der Fabrik für Tiefkühlpizza
Zuletzt ein Schock

Hier laufen Pizzas vom Band. Bild: dpa
Pizza isst fast jeder gern. Wenn es schnell gehen soll, schieben sich aber auch viele Leute eine Tiefkühl-Pizza in den Ofen. Da ist schon alles drauf, man muss sie nur noch heiß machen. Aber wie werden diese Pizzen eigentlich gemacht?

"Bei uns wird die Pizza eigentlich so zubereitet wie zu Hause auch", sagt Kristin Kremer. Sie arbeitet bei einer Firma, die Tiefkühl-Pizzen herstellt. "In unserer Bäckerei wird zuerst der Teig hergestellt", erklärt Kristin Kremer.

Anschließend teilen Maschinen den Teig in kleine Bällchen. "Die kommen dann in den Gärturm." Das ist eine Art hohe Spirale. In der hat der Teig Zeit zum Aufgehen. Das bedeutet, dass er größer und luftiger wird. Anschließend wird der Teig in die Pizza-Form gebracht - und dann geht es noch mal ab in den Gärturm.

"Danach wird der Teig gebacken. Je nach Art der Pizza kommt vorher noch Soße drauf. Der Teig wird allerdings nicht fertig gebacken - das soll ja zu Hause im Backofen geschehen", sagt die Fachfrau.

Erst der Käse

Ist der Teig aus dem Ofen raus, wird er belegt: Zuerst kommt der Käse drauf, dann der Rest, zum Beispiel Schinken oder Salami.

Damit die Pizza aber bei uns zu Hause schmeckt, fehlt noch ein Arbeitsschritt: "Die Pizza wird schockgefrostet", sagt Kristin Kremer. Das heißt: Sie kommt in einen Kühlraum, in dem es eiskalt ist - etwa minus 40 Grad Celsius. (dpa)
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