Zuschauerquoten steigen nach den ersten Rauswürfen
Dschungelcamp leert sich

Ricky Harris und Jenny Elvers waren unter den Ersten, die das Dschungel-Camp bereits verlassen mussten. Ein Abgang überraschte. Bilder: dpa

Coolangatta. Nun auch Ricky Harris: Nach den Schauspielern Jenny Elvers (43) und David Ortega (30) warf das RTL-Publikum auch den Moderator (53) aus dem Dschungelcamp. Pünktlich zur Halbzeit der Jubiläumsausgabe von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" startete am Wochenende die Abwahl. Überraschend verließ auch Rolf Zacher (74) die zehnte Ausgabe des Urwaldtreibens - aus Gesundheitsgründen. Die Rauswürfe holten auch wieder mehr Menschen vor die Fernseher.

Ortega musste als erster der zwölf mehr oder minder prominenten Kandidaten unfreiwillig das Camp verlassen. Der Darsteller ("Köln 50 667") zeigte sich überrascht. "Aber ich habe es sehr schnell akzeptiert, weil ich mich nicht ärgern will", sagte er. "Zurück zum Alltag, zurück zur Realität", das sei jetzt seine Devise. Aufgefallen war der Spanier in der Show vor allem mit Wissenslücken und wirren Erklärungen etwa zur Intelligenz von Pflanzen. "Das kam ja auch auf N24, da sollten die Leute vielleicht mehr Fernsehen schauen", meinte Ortega. Elvers hatte im australischen Dschungel mal am Lagerfeuer über die anderen Camper gelästert, mal über ihre Alkoholprobleme gesprochen. Sie hätte geschafft, was sie sich vorgenommen habe.

Der Berliner Schauspieler Zacher war ausgestiegen, nachdem er über Schmerzen in der Brust geklagt hatte. Die Moderatoren Sonja Zietlow (47) und Daniel Hartwich (37) versicherten am Samstag aber, Zacher gehe es gut. Mit den rituellen Rauswürfen wuchs auch wieder das Publikum: Am achten Tag lag die Quote erstmals seit dem Auftakt wieder über der 7-Millionen-Grenze. Im Schnitt verfolgten am Freitag 7,12 Millionen die Show (Samstag: 7,13 Millionen).

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