Zwei Brüder aus Cham haben den Apfelpflücker verbessert
Erfinderische Oberpfälzer

Die Brüder Konstantin (links) und Alexander vom Erfinderclub Nussknacker Cham präsentieren ihren variablen Apfelpflücker. Bild: dpa

Apfelpflücker sind eigentlich nichts Neues. Das sind lange Stangen. Vorn an der Stange ist ein Beutel, der oben Zacken hat. Damit kann man Äpfel von Bäumen pflücken. Alexander und Konstantin haben sich aber überlegt, wie man das Gerät verbessern könnte.

Jetzt stellten die Gymnasiasten aus Cham ihre Erfindung auf der Erfinder-Messe iENA vor.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, einen neuen Apfelpflücker zu erfinden?

Alexander: "Beim Pflücken sind immer wieder Äpfel auf den Boden gefallen. Diese Äpfel haben oft Druckstellen bekommen. Dann mussten sie sehr schnell verarbeitet werden. Dann sind wir auf die Idee gekommen, unter dem normalen Kescher einen zusätzlichen Fangsack anzubringen. Damit die Äpfel, die am Kescher vorbeifallen, aufgefangen werden."

Wie kommt man auf solche Sachen?

Alexander: "Es sind ganz normale Probleme im Alltag. Wir haben auch einen Wahlkurs an unserer Schule. Da erzählen wir auch immer, was man für praktische Probleme hat und wie man sie lösen könnte. Da wird dann auch handwerklich an den Erfindungen gearbeitet."

Wie kann man sich so einen Erfinder-Club vorstellen?

Konstantin: "Er ist immer mittwochs, alle zwei Wochen, eine Doppelstunde lang. Wenn jemand eine Idee hat, dann bastelt er daran weiter. Wenn er gerade mal nicht weiterweiß, dann helfen ihm die anderen. Oder wenn er mal eine Skizze an die Tafel malt, verbessern ihn die anderen auch mal ab und zu, wenn sie gerade mal nichts zu tun haben."

Was würdest du anderen Kindern raten, wenn sie etwas erfinden möchten?

Konstantin: "Ich würde sagen, man sollte Ausschau halten, wo es im Alltag überall Probleme gibt. Am besten spricht man über die Probleme und mögliche Lösungen in einer Gemeinschaft. Zum Beispiel im Erfinder-Club." (dpa)
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