Zwei-Jahres-Turnus kein Todesurteil
Briefe an die Redaktion

Zum Bericht sowie zur Anmerkung in der Ausgabe vom 18. März zur Zukunft des Kemnather Kneipenfestivals traf ein Leserbrief ein:

Natürlich wäre es äußerst schade, wenn das Kneipenfestival stirbt - keine Frage. Das ist sicherlich auch nicht im Sinne der bisher daran aktiv beteiligten Gastronomie sowie der treuen Besucher der vergangenen Jahre. Trotz rückgängiger Besucherzahlen war es immer ein toller Abend für alle Gäste.

Konstruktive Vorschläge zur Zukunft des Kneipenfestivals werden jedoch leider nie genauer beleuchtet. Stattdessen wird nur sehr negativ über die Zukunft der Veranstaltung berichtet. Das ist sehr schade und wird den Gastronomen nicht gerecht, die sich in der Vergangenheit aktiv mit beteiligt hatten. Leider wurde beispielsweise unser Vorschlag, das Kneipenfestival in einen zweijährigen Turnus zu überführen, immer sofort abgeblockt.

Das Festival würde durch eine entsprechende Pause keineswegs "einschlafen" oder "sterben". Im Gegenteil! Es gibt viele erfolgreiche Veranstaltungen in der Region, die in einem mehrjährigen Turnus abgehalten werden. Besucher und auch Organisatoren freuen sich bei diesen erfolgreichen Beispielen darauf, ohne dass es zu viel beziehungsweise abgedroschen wird.

Außer Frage steht natürlich, dass sich eine sinkende Teilnehmerzahl der beteiligten Lokale negativ auswirkt. Es waren zwar auch bereits in den vergangenen Jahren schon immer alle Lokale dazu eingeladen, auch diejenigen, die keine KEM-Verband-Mitglieder waren - man kann aber niemanden dazu zwingen oder überreden.

Die aktiv beteiligten Gastronomen haben bisher gemeinsam das Festival gut organisiert. Jedoch wurde die Entscheidung, ob die Veranstaltung stattfindet oder nicht, immer sehr spät im Jahr getroffen. Verständigt man sich auf einen mehrjährigen festen Turnus, könnte auch frühzeitig mit der Planung begonnen und eine Musikauswahl getroffen werden.

Zum Teil kann ich jedoch den Herren Nickl, Högl und Stiegler zustimmen: Das Kneipenfestival droht zu sterben! Es droht zu sterben, da es bereits durch eine äußerst einseitige und negative Berichterstattung totgeredet wird, bevor sich die aktiv beteiligten Wirte überhaupt auf ein gutes zukunftsfähiges Konzept verständigen konnten.

Angelika Scherm und Familie SertlGasthaus "Zur Fantasie"Kemnath

___

Leserbriefe müssen nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe sinnwahrend zu kürzen.
Weitere Beiträge zu den Themen: April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.