Zwei Tote und Dutzende Verletzte bei neuerlichem Erdbeben im Hindukusch
Schwangere stirbt in Trümmern

Kabul/Islamabad. Zwei Tote, viele Verletzte und starke Schäden - so lautete die Bilanz eines Erdbebens der Stärke 6,3 in der Nacht zum Samstag im Hindukusch-Gebirge in Afghanistan und Pakistan.

Zahlreiche Wände, die in der entlegenen Bergregion oft aus Lehmziegeln bestehen, bekamen Risse oder stürzten ein, erklärten die Katastrophenbehörden der beiden Staaten am Sonntag. Die Erschütterungen waren bis in die indische Hauptstadt Neu Delhi zu spüren. Erst vor zwei Monaten hatte ein gewaltiges Beben der Stärke 7,5 die Region im Dreiländereck von Afghanistan, Pakistan und Tadschikistan erschüttert. Damals kamen mehr als 400 Menschen ums Leben. Pakistanische Medien berichteten, dass bei dem neuerlichen Unglück eine schwangere Frau in einem einstürzenden Wohnhaus getötet worden sei. Nach Angaben der Zeitung "Dawn" starb außerdem ein pakistanischer Soldat, als das Dach seines Wachhäuschens an der Grenze zu Afghanistan über ihm zusammenfiel. In Afghanistan wurden nach offiziellen Angaben 18 Menschen verletzt, in Pakistan etwa 80. In der Region rund um das Epizentrum in Nordafghanistan erschwerten Schnee und Schlamm die Rettungsarbeiten.
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