Zweierlei Maß in Bahnhofstraße?
Briefe an die Redaktion

Leserbrief zum Bericht Alte Hauptpost - Kabakulak klagt

Alte Hauptpost - ein Aufschrei der Bürger bremste das Vorhaben? Es scheint so, dass die Politik - sprich OB und Stadträte - mit zweierlei Maß messen. Denn zum einen sorgen sie sich um die Kinder der Asylbewerber, jedoch um die Weidener Kinder nicht? Oder wie soll die Anmerkung verstanden werden, dass Kinder von Asylbewerbern hier Gefahr laufen, durch die Spielhöllen mit Kleinkriminellen und Drogenabhängigen in Berührung zu kommen?

Wo bliebt hier die Sorgfalt den Weidener Kindern gegenüber? Wenn sich ein Außenstehender, von der Regensburger Straße einfahrend, die Geschäfte links und rechts betrachtet, wähnt er sich sowieso in Tschechien mitten im Asiamarkt, es fehlen nur noch die Buden der Philippinos. Spätestens ab der ehemaligen Bilka reihen sich die Spielhöllen aneinander und verschandeln seit Jahren das saubere Stadtbild.

Es mag ja für die Stadt einträglich sein wegen der Steuern, doch Bürger, die vom Bahnhof in die Stadt kommen, reiben sich verwundert die Augen ob solch unsinnigem Treiben. Wo also sind hier noch Bürger, deren Aufschrei zu hören gewesen sein soll? Sind dies etwa die Besitzer von Immobilien, die man noch teuer anbieten möchte wie etwa die leerstehende Villa - ein genauso trostloses Bild? Oder wie des Klein-Las-Vegas'?

Ich verstehe somit das kleinkarierte Denken noch vorhandener Anwohner und der Stadtoberen nicht. Warum verschließen sie sich dem Vorhaben der Familie Kabakulak so vehement? Könnte natürlich sein, dass der eine oder andere nichts daran verdient.

Michl DuschnerWeiden

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