Zwischenzeugnis verlangen
Berufspraxis

Berlin.(dpa/tmn) Mitarbeiter können von ihrem Chef ein Zwischenzeugnis verlangen - vorausgesetzt sie haben einen guten Grund dafür. Das kann beispielsweise der Wechsel des Vorgesetzten sein, sagt Arbeitsrechtsexpertin Marta Böning. Aber auch die Versetzung des Mitarbeiters in eine andere Abteilung kann ein Anlass für ein solches Zeugnis sein. Dabei müssen Arbeitnehmer zwischen zwei Zeugnis-Arten unterscheiden: Manchmal bekommen sie ein einfaches Zeugnis, in dem die ausgeführte Tätigkeit lediglich beschrieben wird. In einem qualifizierten Zeugnis hingegen bescheinigt der Arbeitgeber die geleistete Arbeit nicht nur, sondern beurteilt sie auch.

Gerüchte schaden der Produktivität

Leipzig.(dpa) Werden am Arbeitsplatz häufig Gerüchte verbreitet, schadet das der Produktivität im Team. Außerdem leidet die Zusammenarbeit zwischen den Kollegen, sagt die Arbeitspsychologin Christiane Stempel. Hören Mitarbeiter Gerüchte, zum Beispiel am Mittagstisch, sollten sie deshalb einschreiten. Sie können zum Beispiel sagen: "Nein, das habe ich anders gehört" oder "Da würde ich noch mal nachfragen." Wer sich so positioniert, macht klar, dass er gegen Intransparenz ist und hilft, Verunsicherung in der Abteilung einzudämmen.

Feedback-Gespräch mit Azubis

Köln.(dpa) Während der Lehre machen Ausbilder am besten alle vier Wochen mit Azubis ein Feedback-Gespräch. Darauf weist der Tüv Rheinland hin. Mancher unterschätzt, wie groß für Jugendliche die Umstellung von der Schule auf die Arbeit ist. Aufgaben und Erwartungen ändern sich. Die häufigen Treffen gewährleisten, dass Fragen und Probleme möglichst früh auf den Tisch kommen und so schwerwiegende Konflikte erst gar nicht entstehen.
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