Aber wie – und was – und wieviel?
Gesund essen

Keine Frage: Falsche Ernährung und die damit verbundenen gesundheitsrisiken wie übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind seit vielen Jahren bekannte Probleme. Dabei wäre es gar nicht so schwer, sich gesund zu ernähren. Die Ernährungspyramide zeigt, wie es geht.

Der Aufbau dieser aid-Ernährungspyramide ist einfach und leicht verständlich: Je weiter unten die Lebensmittel stehen, desto mehr kann davon verzehrt werden. Viel trinken also, aber: Getränke sind nicht gleich Getränke! Die empfohlene Tagesmenge von mindestens 1,5 Liter lässt sich am gesündesten mit Wasser, Saftschorle oder ungesüßten Kräuter- und Früchtetees erreichen.

Die nächste Stufe: Fünf Mal täglich Obst und Gemüse – idealerweise zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse. Hier gilt die goldene Regel: Eine Portion entspricht einer Handvoll. Als nächstes auf dem Weg nach oben stehen auf der Pyramide die Sattmacher, also Grundnahrungsmittel wie Vollkornbrot, Müsli und Nudeln. Sie sind wertvolle Lieferanten von Energie, Kohlenhydrate sowie Ballaststoffe und B-Vitamine.

Käse, Joghurt und Quark, sprich Milch und Milchprodukte, stehen ebenso täglich auf einem gesunden Speiseplan. Dem Körper werden damit hochwertiges Eiweiß, leicht verdauliches Fett sowie Calzium und Lactose zugeführt. Hingegen sollten Fleisch und Wurst nicht häufiger als zwei bis drei Mal pro Woche gegessen werden; Fisch maximal ein bis zwei Mal wöchentlich. Zurückhaltend sollte man auch mit Eiern sein, mehr als ein bis zwei Eier wöchentlich sind ausreichend.

Kommen wir auf die vorletzte Stufe: Fett ist wichtig, allerdings kommt es auf die richtige Zusammensetzung an: Pflanzliche Fette haben mehr ungesättigte und damit gesündere Fettsäuren als tierische Fette. Olivenöl ist also besser als Butter und Schmalz. Schokolade, Süßigkeiten und Kuchen enthalten viel Fett und vor allem Zucker, stehen deshalb ganz oben auf der Ernährungspyramide – den süßen Verführungen sollte man nur in Ausnahmefällen erliegen …

Grundregeln für intelligentes Einkaufen• gehen Sie nicht mit leerem Magen einkaufen! (Essen Sie zuvor eine Kleinigkeit)
• Kaufen Sie mit Einkaufsliste ein! (Vor Sonderangeboten oder anderen verlockenden Angeboten sind Sie so gewappnet)
• immer an der Wand lang! (Verkaufsstrategie der Supermärkte: große Einkaufswagen, Sonderangebotspaletten stehen im Weg, verlockende Artikel in Augenhöhe, günstige Platzierung von Süßigkeiten, Artikel des täglichen Bedarfs sind meist ganz hinten)
• Denken Sie portionsbezogen! (Greifen Sie lieber zu kleinen Portionspackungen, Groß- und Familienpackungen sollten zu Hause in Einzelportionen aufgeteilt werden, Sonderangebote (2 zum Preis von 1) meiden
• Besondere genüsse sollten Ausnahmen bleiben! (Kaufen Sie „ungünstige“ Lebensmittel nicht auf Vorrat, sondern nur, wenn ein konkreter Anlass besteht)