Alarm am Neujahrsmorgen
Brand in Unterkunft für Flüchtlinge

Ruppertshofen. Eine Unterkunft für junge Flüchtlinge hat am frühen Neujahrsmorgen in Ruppertshofen (Baden-Württemberg) gebrannt. Die zehn Bewohner im Alter zwischen 15 und 18 Jahren sowie ein Betreuer seien alle mit dem Schrecken davongekommen, teilte die Polizei mit. Nach der Auswertung erster Spuren deute nichts auf Brandstiftung hin.


Das Feuer war in einer Garage ausgebrochen und hatte auf das Dach des Haupthauses übergriffen. Der Betreuer entdeckte den Brand gegen 3.30 Uhr. Er weckte die Jugendlichen, wählte den Notruf und brachte sich und die Bewohner in Sicherheit. Die Feuerwehr rückte mit knapp 150 Kräften an und löschte die Flammen. Laut Polizei entstand am Gebäude ein Schaden von mehreren Hunderttausend Euro.

Die Räume für die Flüchtlingsunterbringung waren den Angaben nach erst vor wenigen Wochen durch die Gemeinde angemietet worden. Ob das Gebäude für diesen Zweck weiter verwendet werden kann, sei noch nicht klar. Ein ortsansässiger Verein für Jugendhilfe habe sich um Quartiere für die zehn Jugendlichen gekümmert.
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