Antworten auf die häufigsten Bauherren-Fragen
Holzhaus:

(Foto: Fotolia)
(Quelle: aktion pro eigenheim) Für die einen ist das Holzhaus ein lange gehegter Traum, für die anderen die logische Konsequenz einer nachhaltigen Lebensweise. Für den Rest, der es gewohnt ist, zwischen Mauerwerk und Beton zu wohnen, wirft das Holzhaus erst mal viele Fragen auf:

Was heißt das eigentlich, “Bauen mit Holz“?

Holzhaus ist nicht gleich Holzhaus: Wer mit Holz bauen will, hat die Wahl zwischen unterschiedlichen Holzbauweisen und Holzhaustypen. Allen gemeinsam ist das behagliche, wohngesunde Wohnklima und die gute Ökobilanz, den Holzhäuser sind in der Regel Öko- oder Biohäuser.

Wer plant und baut ein Holzhaus für mich?

Ein Holzhaus kann ganz individuell mit dem Architekten oder mit einem Zimmererbetrieb geplant werden. Außerdem gibt es viele Holzhaus-Anbieter, die fertige Holzhäuser im Programm haben.

Warum sind Holzhäuser so behaglich?

Zwar ist das Raumklima wie in jedem anderen Haus auch im Holzhaus vom richtigen Heizen und Lüften abhängig. Trotzdem hat Holz bei der Behaglichkeit die Nase vorn: Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen werden vom Naturbaustoff Holz problemlos ausgeglichen. Wird beim Innenausbau zusätzlich auf schadstoffarme Materialien geachtet, entsteht so ein besonders gesundes Raumklima.

Welche Materialien eignen sich für Wände und Decken im Holzhaus?

Ob Holz, Putz oder Tapete - Bauherren haben auch im Holzhaus freie Wahl bei der Gestaltung der Decken und Wände. Auch Fliesen, gestrichene Oberflächen oder Holzverkleidungen stehen zur Verfügung.

Gibt es in Holzhäusern Holzschädlinge?

Holzschädlinge kennen viele aus alten, massiven Holzmöbeln oder auch vom hölzernen Altbau-Dachboden. In modernen Holzhäusern sind sie kein Problem: Denn inzwischen wird das Bauholz technisch getrocknet, das heißt, ihm wird in speziellen Trocknungskammern kontrolliert, schnell und schonend die Holzfeuchte entzogen. Damit wird das Holz immun gegen Schädlinge, weil es ihnen keinen Nährboden mehr bietet.

Verzieht sich das Holz nicht durch die Witterung?

Die technische Trocknung halt nicht nur Schädlinge fern, sondern sorgt auch dafür, dass das Bauholz mit dem perfekten Feuchtigkeitsgehalt ausgestattet ist. Die Feuchte entspricht sozusagen dem späteren Gebrauch im Holzhaus, wodurch es seine Form nur noch minimal ändert.

Wie lange hält ein Holzhaus?

Holzhäuser sind sehr lange haltbar. 100 Jahre und mehr sind kein Problem. Auch eine Holzfassade hat bei guter Pflege ungefähr die Lebensdauer einer Putzfassade, also 40 bis 50 Jahre. In erdbebengefährdeten Gebieten sind Holzhäuser sogar im Vorteil, weil sie Spannungen und Bewegungen aufnehmen und ausgleichen können. Holzhäuser sind also besonders erdbebensicher.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.