Auf wohngesunde Produkte und barrierefreies Wohnen achten
Innenausbau

(Foto: Fotolia)
Quelle: aktion pro eigenheim

Meist soll es schnell gehen mit dem Innenausbau des neuen Hauses. Schließlich wollen die Bauherren ja einziehen. Beim Innenausbau empfiehlt sich die Auswahl von emissionsarmen, wohngesunden Bauprodukten, die auch spätere Umbauten ohne viel Aufwand ermöglichen. Zusätzlich sollte jeder Raum so eingerichtet werden, dass er für Jung und Alt möglichst barrierefreies Wohnen zulässt und damit ein bequemes Altwerden im neuen Haus.

Trockenbauwände – Flexibilität und Kostenersparnis


Mit Trockenbau-Systemen können Bauherren schnell und wirtschaftlich neue Räume schaffen. Gegenüber gemauerten Innenwänden sind Trockenbauwände beim Innenausbau klar im Vorteil aufgrund der hohen Flexibilität und der Kostenersparnis. Abgesehen von tragenden Wänden oder Stützen kann der Grundriss im Erdgeschoss und beim Dachausbau mit Trockenbau-Systemen nahezu beliebig verändert werden. Trockenbauwände bestehen aus einem Tragwerk aus Holz oder Metall, einer beidseitigen Beplankung mit Trockenbau-Platten sowie einer zwischenliegenden Dämmung. Da bei der Trockenbauweise keine Feuchtigkeit entsteht, sind die Wohnräume nach dem Innenausbau sofort nutzbar. Für Feuchträume wie das Bad gibt es ebenfalls spezielle Trockenbau-Systeme. Selbst Bögen oder Rundungen können kreativ gestaltet werden.

Boden - neben dem Bodenbelag auch auf den Estrich achten


Kein Bauherr will ein hellhöriges Haus. Deshalb sollte dem Schallschutz gerade beim Bodenaufbau besondere Beachtung geschenkt werden. Ist jeder Zentimeter Estrich von den angrenzenden Bauteilen fachmännisch entkoppelt? Neben dem schwimmenden Estrich in Nassbauweise, der eine mehrwöchige Trocknungszeit aufweist - bei der dann andere Bauarbeiten still stehen - ist der Trockenestrich eine immer beliebtere Alternative beim Innenausbau. Für den Bodenbelag kommen Holzdielen, Parkett, Laminat, Fliesen, Kork oder Teppichboden in Frage. Bei der Auswahl, insbesondere der Hölzer, sollte jeder Bauherr auf die Herkunft achten. Bei Laminat sind neben der Belastbarkeit, beispielsweise für Drehstühle wichtig, auch Emissionen ein Thema. Schließlich konzentrieren sich Schadstoffe in der Raumluft. Formaldehyd ist hierfür ein trauriges Beispiel. Fliesen ermöglichen eine schwellenlose Bodengestaltung und eignen sich für den Einbau einer Fußbodenheizung.

Treppe - Sicherheit für Kinder


Form und Konstruktion der Treppe sind abhängig von der Geschosshöhe, der Anordnung der Räume und den gestalterischen Vorstellungen. Bauherren sollten auf eine breite, nicht allzu steile Treppe achten, die für Kinder gut begehbar und mit einem für Kinder sicheren Geländer ausgestattet ist. Die Treppe ist ein Spezialfall in Sachen Trittschallschutz, bei der besondere Schallschutz-Lösungen gefragt sind. Anstelle von "Baustellenlösungen" sollten Bauherren hier auf Systemlösungen von renommierten Herstellern bestehen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.