Bachblüten
Agrimony (Odermennig)

Negativ-Zustand:


Menschen, die Agrimony brauchen, wirken nach außen hin immer fröhlich, auch wenn sie innerlich von Sorgen oder Kummer zerfressen werden. Der Agrimony-Mensch zeigt nicht nur der Außenwelt, sondern auch sich selbst, immer eine Maske, in der Angst, sein Gesicht zu verlieren, wenn er seine wahren Gefühle offenbart. Dadurch ist es für Agrimony-Typen schwierig, die eigenen Probleme zu erkennen und zu lösen, denn er schiebt die Tatsache weit von sich, überhaupt Probleme zu haben. Ein Hauptgrund für diese Haltung ist die Sehnsucht nach Harmonie und einer heilen Welt. Indem die unerfreulichen Seiten des Lebens verleugnet werden, versucht man sich die heile Welt zu schaffen, egal, wie es in der Realität gerade aussieht. Dabei sind Agrimony betonte Menschen meistens recht sensibel und leiden durchaus unter schwierigen Situationen. Diese Menschen versuchen dann ihre Probleme zu lösen, in dem sie Witze reißen, mit ihren Freunden lachen oder sich durch Unternehmungen ablenken. Da bleibt es nicht aus, dass Menschen, die Agrimony brauchen, häufig zum Missbrauch von Alkohol oder anderen Muntermachern neigen.

Körperliche Symthome:


Daher kann man Agrimony oft unterstützend in der Suchttherapie einsetzen. Auch vielen Zähneknirschern und Nägelkauern könnte Agrimony möglicherweise helfen.

Positiv-Zustand:


Man erkennt die eigenen Probleme und ist dadurch besser in der Lage, sich ihnen zu stellen und sie zu bewältigen. Die Kommunikation über diese Probleme wird erleichtert, was hilft, Unterstützung durch Partner und Freunde zu erhalten.