Bei Urlaubs-Mitteilungen in sozialen Netzwerken sollte man sehr vorsichtig sein
„Einladung“ für Einbrecher

(Foto: djd-nuernberger-versicherungsgruppe)
(djd)

Millionen Deutsche nutzen Facebook. Sie posten Fotos ihres Abendessens, berichten über ihre Freizeitaktivitäten,halten Kontakt zu Freunden und Verwandten. Eine aktuelle Umfrage von TNS Emnidging der Mitteilsamkeit der Deutschen auf den Grund und fragte: „Können Sie sich vorstellen, ihren Urlaub auf einer Social-Media-Plattform anzukündigen?“

Von den jüngeren Befragten im Alter von 14 bis 29 Jahren kommt das immerhin für neun Prozent infrage. Das aber ist ein erhebliches Risiko,denn auf diese Weise erfahren auch Einbrecher, wo Wohnungen oder Häuser leer stehen.

Selbst wer nur kurz postet, dass er gleich mit Freunden ausgeht, signalisiert schon, dass sein Zuhause unbeaufsichtigt ist.

"Außerdem sollten Reisende vom Urlaubsort aus keine Fotos posten“, sagt Versicherungsexperte Peter Meier, „das sollte man erst tun, wenn der Urlaub vorüber ist – und am besten auch gleich die Information,dass man wieder daheim ist. “Während der Ferien sollte man auch auf keinen Fall den Briefkasten überlaufen lassen, sondern die Nachbarn bitten, die Post hereinzuholen. Bei der Gelegenheit könnten die Helfer zudem die Fenster kippen, um zu lüften. Aber nur, solange sie in der Wohnung sind. Über Zeitschaltuhren können am Abend Lampen angeschaltet werden.All das trägt dazu bei, dass das Haus bewohnt wirkt.
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