Besuch in Japan
Erstmals US-Außenminister in Hiroshima

Hiroshima. Bei einem historischen Besuch am Atombomben-Mahnmal im japanischen Hiroshima haben US-Außenminister John Kerry (rechts) und seine Kollegen im Kreis der sieben großen Industrienationen (G7) für Frieden und eine nuklearwaffenfreie Welt geworben. Kerry äußerte am Montag die Hoffnung, dass der Besuch allen "die Bedeutung von Frieden und die Bedeutung starker Verbündeter" vor Augen führe. Er ist der höchste US-Vertreter, der das Mahnmal für die Opfer des Atombombenabwurfs seines Landes auf Hiroshima im Jahr 1945 besuchte. Letztlich hofften alle, die Welt von Massenvernichtungswaffen zu befreien, sagte er. Eine Entschuldigung für den Atombombenabwurf sprach er nicht aus. In ihrer "Hiroshima-Erklärung" bekräftigen die Minister ihre Bemühungen, eine "sichere Welt für alle" zu schaffen, und forderten eine "Welt ohne Atomwaffen". Weltweit gibt es davon noch gut 15 800.
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