Bodenbeläge aus nachwachsenden Rohstoffen haben viele Vorzüge
Angenehme Oberfläche

(Foto: djd - tretford-teppich)
(djd)

Fußböden sind große Flächen, die im direkten Austausch mit der Raumluft stehen. "Deshalb sind sie besonders wichtig für das Raumklima, das heißt die Luftfeuchte, die Temperatur der Oberflächen, den Schallschutz und nicht zuletzt für die Qualität der Luft", erläutert René Görnhardt, Bauberater bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe. In diesem Zusammenhang seien vor allem Bodenbeläge aus nachwachsenden Rohstoffen für ihre schönen und angenehmen Oberflächen bekannt.

Beim Wohnen entsteht viel Feuchtigkeit: Kochen, Wäsche trocknen, Zimmerpflanzen gießen, Duschen und auch die Bewohner selbst produzieren viel Wasserdampf. In immer besser abgedichteten Wohnungen bei immer geringeren Luftwechselraten besteht deshalb Schimmelgefahr. Geeignete Materialien können die Feuchtigkeit aufnehmen, zwischenspeichern und wieder abgegeben, wenn die Luftfeuchtigkeit durch Luftwechsel sinkt. Bodenbeläge aus nachwachsenden Rohstoffen haben diese Eigenschaft - ein Sisalteppich etwa nimmt in einer Stunde fast viermal so viel Feuchtigkeit auf wie Beton.

Bodenbeläge aus nachwachsenden Rohstoffen sind fußwarm, strapazierfähig und umweltschonend in Produktion und Entsorgung. Insgesamt umfasst die Palette der biobasierten Bodenbeläge Holzdielen und -parkett, Linoleum, Kork oder Teppiche aus Naturfasern oder Tierhaaren wie Wolle und Ziegenhaar. Dabei kommen die Beläge heute nicht mehr nur im typischen "Öko-Outfit" daher, vielmehr bieten moderne Produkte eine breite Auswahl an Farben und Designs. Ihre Alltagstauglichkeit wurde in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt.
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