Den Garten frühlingsfit machen
In die Beete, fertig, los

(Foto: Fotolia)
(djd)

Mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen erwacht die Natur zu neuem Leben. Darauf haben Gartenfreunde ungeduldig gewartet. Schließlich kribbelt es ihnen schon in den Fingern, den Garten, die Terrasse oder den Balkon wieder fit für den Sommer zu machen. Wer im Frühling ein paar Dinge beachtet, hat das ganze Jahr über Freude an einer bunten Blüten- und Pflanzenpracht.

Start in die neue Pflanzsaison mit torffreier Universalerde


Hobbygärtner bereiten schon seit Ende März ihre Beete für die Pflanzsaison vor. Dafür werden alte Mulch- und Laubschichten von den Beeten abgetragen. Anschließend lockert der Hobbygärtner die Pflanzflächen mit einer Harke gründlich auf und befreit sie von Unkraut, damit der Boden besser belüftet wird und Regenwasser gut aufnehmen kann. Die Aussaat von Samen und Setzlingen erfolgt je nach Sorte und Wetterverhältnissen - in der Regel startet die Pflanzzeit ab Mitte April.

Damit die Pflanzen gesund und schnell anwachsen, empfiehlt sich die Verwendung der passenden Erde. Diese wird meist auf Basis von Kompost, Rindenhumus und Holzfasern hergestellt und besitzt ähnliche bodenverbessernde Eigenschaften wie torfhaltige Erde, versauert die Böden aber kaum. Zugleich werden die natürlichen Torfvorkommen geschont - ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz.

Hochwertige Erde ohne Torf


"Torffreie Erden beinhalten wertvolle Torfersatzstoffe mit einem idealen pH-Wert und Naturdünger. Holzfasern sorgen außerdem für eine optimale Wasser- und Luftdurchlässigkeit und der Grünschnittkompost erhöht den Humusgehalt im Boden", erklärt Gartenexperte Jan Klöckner.

Rasenpflege richtig gemacht


Auch Rasenflächen brauchen jetzt die richtige Pflege. Ab einer Bodentemperatur von rund zehn Grad beginnt das Gras wieder zu wachsen. Dann ist es Zeit für den ersten Schritt der Frühjahrskur: das Vertikutieren. Rasenfilz und Moose werden so entfernt, der Boden belüftet, und die Grashalme durch das Anschneiden der Wurzeln zu stärkerem Wachstum angeregt.

"Insbesondere nach dem Vertikutieren ist frischer Grassamen perfekt zur Schließung von Lücken in der Rasenfläche geeignet. Die nachgesäten Stellen sollten feucht gehalten werden, damit die Grassamen keimen können", erklärt Klöckner. Im Anschluss widmen sich Gartenliebhaber der Düngung, um den Rasen mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Wem das zu viel Aufwand ist, kann diese Arbeiten auch an einen Fachbetrieb übertragen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.