Einzigartige Eigenschaften und Ökobilanz
Bauen und Gestalten mit Holz

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(Quelle: www.stmelf.bayern.de)

Der weit überwiegende Teil des in bayerischen Wäldern produzierten Holzes wird im Hausbau verwendet. Bauen mit Holz liegt in Bayern somit nach wie vor voll im Trend. Wegen seiner hervorragenden Ökobilanz ist Holz der Baustoff schlechthin. Bin Kubikmeter Holz entzieht beim Wachsen der Atmosphäre eine Tonne des Treibhausgases Kohlendioxid. Wer daher ein Holzhaus baut, leistet durch die Festlegung des CO2 einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

In Holzhäusern herrscht ein behagliches Wohnklima, das die Gesundheit fördert. Holz kann nämlich Luftfeuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Dadurch wird es auf der einen Seite nie "staubtrocken" und auf der anderen Seite nie unangenehm klamm. Das gute Wohnklima herrscht sogar vom Einzug an, denn ein Holzhaus muss niemals "trockengeheizt" werden.

Alte Holzhäuser erinnern daran, dass Holzschutz jahrhundertelang ohne Chemie, einfach durch intelligente Konstruktion bestens funktioniert hat. Konstruktiven Holzschutz nennt man das.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Man trocknet das Holz und entzieht dadurch Insekten und Pilzen die Lebensgrundlage. Durch technische und konstruktive Maßnahmen, wie z.B. einen großen Dachüberstand bleibt das Holz trocken. So ist eine chemische Holzbehandlung oder eine "Versiegelung" nicht erforderlich. Der nachwachsende Universalbaustoff Holz ist unglaublich vielseitig. Gerade auch für tragende Konstruktionen und im Ausbaubereich ist Holz als Baustoff prädestiniert.
Vom Blockhaus aus massivem Holz bis zum filigranen Holzskelettbau gibt es viele Spielarten beim Bau von Holzhäusern.

Hausfassaden aus Holz


Richtig verwendet und eingesetzt ist Holz ein Baustoff mit äußerst langer Lebensdauer. Selbst dort, wo Holz Wind und Wetter ausgesetzt ist, ist kein chemischer Holzschutz notwendig. Voraussetzung dafür ist jedoch die Verwendung von dauerhaften Holzarten wie Lärche und Douglasie und ein richtiger konstruktiver Holzschutz. Ob Farbe oder keine Farbe an der Fassade eines Hauses, ist keine Frage der Haltbarkeit, sondern eine Frage des persönlichen Stils.

Holzböden


Holzböden sind angenehm warm, binden keinen Staub und sind trittelastisch.
Sie können Holz als Dielen, Parkett oder Holzpflaster verlegen:

Dielen sind mit Nut und Feder versehene Massivhölzer aus Fichte, Tanne, Buche, Lärche und Kiefer.

Parkett besteht aus Stäben, Riemen oder Tafeln und wird überwiegend in den Holzarten Eiche, Buche, Kiefer, Esche und Ahorn angeboten.
Holzpflaster besteht aus einzelnen scharfkantig geschnittenen Holzklötzen.
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