Elf Kinder gestorben
Flüchtlinge in Ägäis ertrunken

Istanbul/Kilis. Beim Untergang von zwei Flüchtlingsbooten sind in der türkischen Ägäis mindestens 38 Menschen ertrunken, darunter 11 Kinder. Vier Migranten seien gerettet worden, berichtete die Nachrichtenagentur DHA am Montag. Ein Boot sei von der Küste des westtürkischen Bezirks Edremit aus gestartet, das zweite weiter südlich vom Bezirk Dikili bei Izmir. Ziel sei die nur wenige Kilometer entfernt liegende griechische Insel Lesbos gewesen. Zur Nationalität der Flüchtlinge machte DHA zunächst keine Angaben. Viele Migranten wagen trotz schlechter Wetterbedingungen die gefährliche Überfahrt über die Ägäis zu den in der Nähe der türkischen Küste gelegenen griechischen Inseln - und damit auf das Gebiet der Europäischen Union (EU). Bundeskanzlerin Angela Merkel plädierte am Montag bei ihrem Besuch in der Türkei unter anderem für eine Nato-Beteiligung bei der Seeüberwachung.

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