Erhoffter Wachstumsschub bleibt aus
Angezogene Bremse: Märklin verfehlt Ziele

Göppingen. Neue Loks für Sammler und Produkte für Kinder haben dem Modellbahnbauer Märklin nicht den erhofften Wachstumsschub gebracht. "Das für das Geschäftsjahr 2015/16 angepeilte Umsatzwachstum von fünf bis zehn Prozent werden wir wohl nicht erreichen", sagte Märklin-Chef Florian Sieber der "Wirtschaftswoche".

Stattdessen rechnet er bis zum Ende des Geschäftsjahrs am 30. April nur mit rund 96 Millionen Euro Umsatz. Das sind zwei Millionen Euro weniger als im Jahr zuvor. Märklin war vor fast drei Jahren von der Spielwarengruppe Simba Dickie übernommen worden. Zulegen konnte der Modellbahnbauer zuletzt nur im Ausland, etwa in Polen und Tschechien. Die Mitarbeiter sollen unter den mauen Geschäften aber nicht leiden. Die bis 2019 geltende Arbeitsplatzgarantie für die 470 Mitarbeiter am Firmensitz in Göppingen und die 650 Mitarbeiter in Györ (Ungarn) bleibt bestehen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.