Facebook-Gründer spricht vor Fans und Medien in Berlin
Zuckerberg-Predigt

Berlin. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat bei seinem Besuch in Berlin die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel gelobt. "Ich hoffe, dass mehr Länder dem Vorbild Deutschlands folgen. Ich hoffe, dass die USA dem Vorbild Deutschlands folgen", sagte der 31-Jährige am Freitag bei einer Frage-und-Antwort-Runde im Stadtteil Treptow. Zuckerberg räumte zugleich Fehler im Umgang mit Hasskommentaren gegen Flüchtlinge in Deutschland bei Facebook ein. "Ich denke nicht, dass wir einen ausreichend guten Job gemacht haben."

Der Manager gab aber auch Einblicke in sein Privatleben: Mit der Geburt seiner Tochter Max habe er neue Prioritäten gesetzt. "Sie hat mich komplett um den Finger gewickelt", sagte er. Das Kind könne ja nicht sprechen, aber er sei davon überrascht worden, "wie schnell man herausfindet, was es will und wie weit man geht, um das zu erfüllen". Es gehe ja meistens um drei Dinge: Essen, Windeln wechseln und Schlafen.

Die deutsche Hauptstadt sei für ihn ein ganz besonderer Ort. "Berlin ist auch nur zu einem Prozent fertig, das ist sehr inspirierend für mich". Außerdem stehe Berlin aufgrund seiner Geschichte für die Mission von Facebook, Menschen weltweit miteinander zu verbinden.
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