Französischer Fahrspaß mit dem Renault Megane GT
Alles richtig gemacht

Der neue Renault Megane ist sechs Zentimeter länger als der Vorgänger, gleichzeitig ist er tiefer und breiter. Dadurch wirkt er schon im Stand dynamischer und sportlicher. (Foto: Renault/mid)
(mid)

Der Renault Megane gilt schon lange als Geheimtipp für ein vernünftiges Kompaktklasse-Modell zu einem fairen Preis. Mit der neuen Generation wollen die Franzosen auch die breite Masse überzeugen und schicken als Sperrspitze den Golf-GTI-Gegner Megane GT ins Feld.

Die vierte Generation des Megane ist sechs Zentimeter länger als das Vorgängermodell, dabei tiefer, breiter und hat einen längeren Radstand mit kürzeren Überhängen. Diese Kombination ist sowas wie der goldene Schnitt beim Automobil-Design, um ein Fahrzeug schon im Stand dynamisch und sportlich wirken zu lassen.

Unterstützt wird das Ganze durch die Lichtgrafik: Vorne strahlt das aus dem Talisman bekannte Säbelzahntiger-C und hinten ein geschwungenes Lichterband, das sich fast über die gesamte Breite des Hecks zieht und dem Hinterteil eine schicke Note verleiht. Das schaut nicht nur ansprechend aus, sondern leuchtet die Fahrbahn auch hell aus. Mittlerweile ist für den Megane auch zeitgemäße Voll-LED-Technik erhältlich.

Ambiente-Beleuchtung


Wenn man den Innenraum auf sich wirken lässt, ist das Bemühen der Franzosen, neue Maßstäbe zu setzen, allgegenwärtig. Die Ambiente-Beleuchtung strahlt ein bisschen heller als bei den anderen Konkurrenten. Massage-Sitze vorne eifern dem Gegner Golf 7 oder dem neuen Opel Astra nach und komplettieren die fahrbare Wohlfühlzone.

Die Gemeinsamkeiten mit dem größeren Bruder Talisman fallen sofort ins Auge. Vor allem der senkrechtstehende iPad-ähnliche-8,7-Zoll-Touchscreen als zentrale Kommunikations-Zentrale.

Die Kurvenjagd lässt sich auch in der zweiten Reihe genießen. Hinten haben Kopf und Beine genug Platz, dass es sich auch groß gewachsene Mitteleuropäer bequem machen können.

Zum Marktstart im März 2016 standen zusätzlich zu den drei Benzinern noch drei Diesel-Leistungsstufen zur Auswahl. Im Juni kommt dann noch ein Top-Diesel mit 121 kW /165 PS, und Anfang 2017 soll ein Diesel-Hybrid die Kunden mit einem Durchschnittsverbrauch von weniger als drei Liter pro 100 Kilometer locken.
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