Für die Ausbildung der Kinder frühzeitig beginnen zu sparen
Kostspielige Zukunft

(dpa/tmn)

Die Ausbildung von Kindern kann kostspielig sein: Wenn Jugendliche beispielsweise für das Studium in eine neue Stadt ziehen müssen oder den Plan haben, eine teure Ausbildung zu absolvieren. Eltern sollten deshalb frühzeitig einen finanziellen Grundstock für ihren Nachwuchs anlegen. Darauf weist der Bundesverband deutscher Banken hin.

Eine Möglichkeit dafür sind Wertpapiere wie beispielsweise Aktien, Fonds oder ETFs. Wenn Eltern für ihre Kinder ein Wertpapier-Depot eröffnen wollen, müssen sie allerdings einiges beachten: Eltern haben zwar bis zum 18. Lebensjahr der Kinder die Depotmacht, sie müssen aber das Ersparte zweifelsfrei für den Nutzen des Nachwuchses verwenden – also beispielsweise einen Schulaufenthalt der Kinder im Ausland bezahlen. Denn das Geld, das Eltern für ihre Kinder anlegen, gehört dem Nachwuchs. Ist dieser volljährig, darf er das Depot selbst verwalten.

Wenn die Kinder keine sonstigen Einkünfte haben, liegt der jährliche Steuerfreibetrag für ihre Kapitalerträge bei 9191 Euro. Doch Vorsicht bei hohen Kapitalerträgen: Unter Umständen müssen die Kinder dann in die gesetzliche Krankenversicherung eigene Beiträge einzahlen. Und auch Fördermaßnahmen wie Bafög unterliegen Einkommens- und Vermögensgrenzen.

Wer frühzeitig für seine Kinder Geld anlegt, kann auch steuerlich davon profitieren: Denn der Freibetrag für eine Schenkung von Kapitalvermögen kann nach Ablauf von zehn Jahren erneut in Anspruch genommen werden. Das bedeutet: Nach dieser Frist ist die Schenkung von Kapitalvermögen von bis zu 400 000 Euro erneut steuerfrei.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.