Fußball
DFB-Präsident: Weg frei für Grindel

Frankfurt. Der Wahl von Reinhard Grindel zum Präsidenten des krisengebeutelten Deutschen Fußball-Bundes steht nichts mehr im Weg. Der Vorstand des Ligaverbandes hat sich nun ebenfalls für den DFB-Favoriten und CDU-Bundestagsabgeordneten ausgesprochen. Dies teilte die Deutsche Fußball-Liga (DFL) am Donnerstag in Frankfurt mit. Der 54 Jahre alte Grindel könnte schon auf einem außerordentlichen Bundestag im April als Nachfolger von Wolfgang Niersbach gewählt werden. Dieser war im November im Zuge der Affäre um die Vergabe der Weltmeisterschaft 2006 zurückgetreten.

Der DFB war zunächst mit seinem frühen Festlegen auf den derzeitigen Verbands-Schatzmeister Grindel bei den Ligavertretern um Reinhard Rauball auf Unmut gestoßen. Zudem hatte das Profilager Strukturveränderungen im Verband angemahnt - die nun umgesetzt werden sollen.

Grindel dürfte nun noch vor dem ordentlichen Bundestag am 3./4. November in Erfurt gewählt werden, um dann dort für die übliche dreijährige Amtszeit bestätigt zu werden. "Ich freue mich, dass sich die von mir immer angestrebte einvernehmliche Lösung jetzt abzeichnet. Der außerordentliche Bundestag muss Ausgangspunkt sein, um den neuen DFB zu bauen, dessen Fundament die Einheit des Fußballs aus Amateurlager und Profibereich ist", sagte er. Den DFB führen derzeit interimsmäßig Ligapräsident Rauball und der eigentliche DFB-Vizepräsident Rainer Koch an.
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