Fußball
Eintracht-Präsident holt nur Zigaretten

Frankfurt/Main. Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer geht wegen der prekären Situation seines Clubs kaum noch vor die Tür. "Höchstens noch Zigaretten holen. Der Automat spricht wenigstens nicht mit mir", sagte der 60-Jährige am Dienstag und klagte: "Es geht nur um die Eintracht, es herrscht nur schlechte Stimmung." Die Taxifahrer würden sich darum reißen, dass er bei ihnen einsteige - "damit sie mich beschimpfen können".

Trotz des drohenden fünften Abstiegs aus der Fußball-Bundesliga hält der Eintracht-Präsident wenig von Jan Åge Fjørtofts Aussage: "Jetzt ist die Zeit für Helden." Der Norweger hatte daran erinnert, wie die Frankfurter in einer ganz ähnlichen Situation 1999 noch den Klassenverbleib schafften - durch Fjørtofts Last-Minute-Tor zum 5:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern. "Zu Jan Åge passt so eine Aussage ganz gut. Aber wenn man 30 Spieltage lang keine Helden hatte..."
Weitere Beiträge zu den Themen: Eintracht Frankfurt (18)Peter Fischer (3)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.