Gewinn sinkt um 42 Prozent auf 37,1 Millionen Euro
Noch kein großerSprung für Puma

Herzogenaurach. Nach jahrelangem Formtief sieht sich Puma inzwischen wieder für den harten Wettbewerb auf dem weltweiten Sportartikelmarkt gerüstet. Nur beim Gewinn hapert es noch. Das will Puma-Chef Björn Gulden in diesem Jahr ändern. Dann werde das Unternehmen endlich die Früchte seiner teuren Werbekampagnen mit Pop-Ikone Rihanna und Sprinter-Idol Usain Bolt ernten, kündigte der Puma-Chef am Donnerstag in Herzogenaurach (Mittelfranken) an.

"Wir haben mit den im Vorjahr gemachten Fortschritten eine Grundlage für das großartige Sportjahr 2016 mit Fußball-Europameisterschaft und den Olympischen Spielen gelegt", betonte er. Bei der Fußball-EM laufen fünf Nationalmannschaften mit Puma-Trikots ein. Bei den Olympischen Spielen sponsert das Tochterunternehmen des französischen Konsumartikel-Konzerns Kering acht Teams. Für 2016 rechnet Gulden daher mit Umsatzzuwächsen im hohen einstelligen Prozentbereich. Bei einem erwarteten Betriebsgewinn von bis zu 125 Millionen Euro werde auch unter dem Strich etwas mehr übrig bleiben als 2015, prognostizierte Gulden. 2015 hatte der Konzerngewinn bei 37,1 Millionen Euro gelegen, 42 Prozent niedriger als 2014. Neben der Image-Kampagne, die Puma wieder zu einer "coolen Marke" machen soll, haben laut Gulden auch der starke Dollar sowie Währungsabwertungen in einigen Schwellenländern den Gewinn geschmälert. Puma produziert zu Dollarbedingungen vor allem in Fernost.
Weitere Beiträge zu den Themen: Puma (6)Sportartikelhersteller (2)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.