Herpesviren

Die Herpesviren sind in der Regel streng wirtsspezifisch und können unterschiedliche Erkrankungen hervorrufen, bei denen sich die Viren in Lymphozyten, Nervenzellen oder epidermalen Zellen vermehren. Ein besonderes Merkmal der Herpesviren ist ihre Fähigkeit zur Persistenz, d. h. sie verbleiben nach einer Erstinfektion lebenslang im Wirt, auch ohne Anzeichen einer Erkrankung hervorrufen zu müssen.

Erstaunlicherweise ist aber Herpes nicht gleich Herpes. Zur Familie der Herpes-Viren gehören noch viele andere Viren, das Varizella-Zoster-Virus zum Beispiel. Wenn sich Kinder mit ihm infizieren, so bekommen sie Windpocken. Die sind zwar sehr unangenehm, in der Regel jedoch nicht gefährlich. Mehr Beschwerden bereitet das Virus, wenn Erwachsene an ihm erkranken. Dann sprechen Ärzte allerdings nicht mehr von Windpocken, sondern von einer Gürtelrose. Denn ähnlich dem Herpes-Simplex-Virus kann auch das Varizella-Zoster-Virus lebenslang in einer inaktiven Form in Nervenzellen überdauern. Wird es wieder aktiviert, führt das auch zu Bläschen jedoch meist an ganz anderen Stellen. Denn genau wie Herpes-Simplex-Viren werden auch Varizella-Zoster-Viren meist nur bei einer Schwäche des Immunsystems wieder aktiv.

Gegenwärtig sind beim Menschen acht pathogene, humane Herpesviren (HHV) charakterisiert, die zu Erkrankungen von Haut und Schleimhäuten, des Auges, des Nervensystems, der lymphatischen Organe und mitunter zur Bildung von Tumoren führen können.

In jüngster Vergangenheit erhärtete sich darüber hinaus der Verdacht, dass Epstein-Barr-Virus mit einer Vielzahl von Autoimmunerkrankungen, wie z. B. Multipler Sklerose, systemischem Lupus erythematodes und der rheumatoiden Arthritis in Zusammenhang steht. Es gibt aber auch Anzeichen, dass eine Infektion mit EBV zumindest nicht als alleinige Ursache späterer Autoimmunerkrankungen angesehen werden kann. Auch das Chronische Erschöpfungssyndrom sowie die Encephalitis lethargica werden mit dem Virus in Verbindung gebracht. In Afrika existiert auch eine lokal immer wieder zu Epidemien führende (endemische) Variante des EBV-assoziierten Burkitt-Lymphoms.

Die Stärkung des Immunsystems muss also gemeinsam mit einem effektiven Stressmanagement im Mittelpunkt jeder langfristigen Herpes-Therapie stehen. Je nach Konsequenz, mit der die immunstärkenden Maßnahmen umgesetzt werden, steigen die Chancen für eine Zukunft ohne Herpes.

Heilpflanzen:
Beinwell, Gartenrose, Hauswurz, Himbeere, Kamille, Lavendel, Quendel, Salbei, Schafgarbe, Teufelskralle, Thymian, Wasserdost, Weinrebe, Bockshornklee, Oregano, Eichenrinde, Weidenrinde, Zitronenmelisse, Gewürznelken, Stiefmütterchen, Zistrose, Gänseblümchen, Galgant, Süßholz

Tee:
Ein Bockshornkleetee kann schmerzlindernd wirken. Mischen Sie gleiche Mengen Bockshornklee, Melisse, Wacholder und Kamille. Überbrühen Sie einen Teelöffel dieser Kräutermischung mit kochendem Wasser und lassen sie 15 Minuten ziehen.

Hausmittel:
Propolis, Honig, Schwedenkräuter, Murmeltier-Salbe, Kombucha Apfelessig, Knoblauch, Curcumin, Vitamin B, Vitamin C, Zink, kolloidales Silber,

Jonen-Salbe: Wenn man die zu Ionen aufgelösten Salze auf die Haut aufträgt, können die winzigen elektrischen Ströme des Körpers besser fließen. Energieblockaden lösen sich auf und dadurch werden gesundheitliche Beschwerden gelindert. Die Jonensalbe enthält Ionen, die in unserem Körper auch natürlich vorkommen: u.a. Calcium, Kalium und Natriumionen.

Auch Umschläge mit Heilkräutern können bei Gürtelrose heilen helfen. Mischen Sie gleiche Teile Hafer, Salbei, Kamille und Eichenrinde. Geben Sie fünf Esslöffel davon in einen Topf mit einem Liter kaltem Wasser. Bringen Sie das Wasser zum Kochen und lassen Sie den Tee danach 15 Minuten lang ziehen. Tränken Sie ein frisches Leinentuch mit der Flüssigkeit, wringen Sie das Tuch leicht aus und legen Sie es auf die betroffenen Hautpartien. Legen Sie ein trockenes Handtuch darüber und ruhen Sie sich mindestens eine halbe Stunde lang aus, während Sie den Umschlag wirken lassen.

Nahrungsmittel gegen Viren:
Chilis, Senföle, Meerrettich, Knoblauch, rote Meeresalgen, Leinsamen, Hanföl, Avocados, Oliven, Reishi-Pilz, Curmin, Zimt, Bananen, Nüsse, Kiwi

Schüssler-Salze:
Nr. 11. Silicea, Nr. 21. Zincum chloratum, Nr. 3. Ferrum Phosphoricum, Nr. 5. Kalium Phosphoricum, Nr. 6. Kalium Sulfuricum, Nr. 7. Magnesium Phosphoricum, Nr. 8. Natrium Chloratum, Nr. 9. Natrium Phosphoricum,

Homöopathische Mittel:
Rhus toxicodendron, Apis mellifica, Cantharis, Hepar sulfuris, Narium muraticum, Phosphor, Lycopodium, Graphites, Bryonia, Arsenicum album

Edelsteine:
Amethyst, Türkis, Moosachat

Ätherische Öle:
Myrrhe, Zimt, Lavendel, Melisse, Eukalyptus, Origanum, Thymus, Cistrosen, Weihrauch

Rezepte:
Zutaten: 2-3 Tropfen Cistrosenessenz auf 10 ml Propolistinktur (2-3-mal täglich als Umschlag).
Zutaten: 20 Tropfen Cistrosenessenz auf 50 ml Wildrosenöl (auf die kranken Hautstellen tupfen oder sanft einmassieren).
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