Kampf ums Überleben
Geparden-Babys brauchen viel Kraft

Cincinnati. Ein Zoo in den USA kämpft um das Leben von fünf Geparden-Jungen. Die kleinen Raubkatzen waren in einer dramatischen Operation per Kaiserschnitt von ihrer fünf Jahre alten Mutter "Willow" entbunden worden. Die Frühgeborenen müssen nun auf der veterinärmedizinischen Intensivstation mit der Flasche aufgezogen werden, die Mutter erholt sich noch von der Operation.

Das Problem: Die Muttermilch wäre wichtig für das Immunsystems der Jungen. "Wir tun was wir können, um sie gesund und stark zu machen. Aber für diese Jungtiere ist es eine Herausforderung, sich zu entwickeln", sagte Zoo-Tierarzt Mark Campbell. Geparden, deren Bestände in der Natur im südlichen Afrika stark zurückgegangen sind, gelten als die schnellsten Läufer im Tierreich. Sie erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 110 Kilometer pro Stunde. Der Zoo von Cincinnati gilt als weltweite "Geparden-Hauptstadt". Seit 2002 erblickten dort 54 Geparden-Babys das Licht der Welt.
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