Keine Sorgen über innere Sicherheit
Bundespräsident: Verunsicherungfehl am Platz

Ahrensfelde. Die Deutschen brauchen sich nach den Worten von Bundespräsident Joachim Gauck keine Sorgen um die innere Sicherheit zu machen. Das sagte das Staatsoberhaupt am Donnerstag in Ahrensfelde bei Berlin. Gauck besuchte dort gemeinsam mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) die neue Spezialeinheit BFE+ der Bundespolizei, die für den Einsatz gegen Terroristen trainiert wird.

"In der gegenwärtigen Situation sind viele Menschen verunsichert, ob der Staat, ob die staatlichen Institutionen handlungsfähig sind, ob die Sicherheit der Bürger gewährleistet ist", sagte Gauck. Er habe sich bei der Bundespolizei ein persönliches Bild gemacht. "Ich muss sagen, dass ich den Eindruck gewonnen habe, dass die Bürger dieses Landes nicht beunruhigt sein müssen."

Bundespolitik und Polizei würden den Herausforderungen gerecht, allerdings "unter Aufbietung aller Kräfte, so dass viele der Beamten an der Grenze ihrer Kräfte angekommen sind", so das Staatsoberhaupt. Vor Gauck haben erst zwei Bundespräsidenten die Polizei des Bundes besucht: Walter Scheel (1974-1979) und Johannes Rau (1999-2004). Sein Kommen solle Respekt ausdrücken "gegenüber den Menschen, die mit Leib und Leben für innere Sicherheit sorgen", sagte Gauck.
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