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Wenn Schule Bauchweh macht

Nicht alle Kinder gehen gerne zur Schule. Bild: dpa

Morgens, halb sieben, der Wecker klingelt. Nicht mehr lange, dann geht die Schule los. Das erleben Kinder auf der ganzen Welt jeden Tag.

Viele sind gespannt auf den Unterricht. Bestimmt freuen sie sich auch darauf, in den Pausen mit den anderen aus der Klasse zu spielen oder Quatsch zu machen.

Doch nicht alle finden die Schule toll. Das kam auch bei einer Befragung von Kindern heraus, über die Forscher am Dienstag berichteten.

Angst vor der Schule


Manche Kinder würden morgens viel lieber zu Hause bleiben. Ein Teil von ihnen hat sogar Angst vor der Schule. Manche bekommen zum Beispiel Bauchschmerzen, wenn sie nur an die Schule denken. Das kann verschiedene Gründe haben. Eine Expertin erklärt: Manche Kinder fühlen sich in der Schule überfordert. Sie kommen im Unterricht nicht mit. Andere haben das Gefühl, sie müssten immer besser werden. Außerdem haben sie Angst vor schlechten Noten. "Das alles verdirbt den Spaß am Lernen", sagt die Fachfrau.

In anderen Fällen hat die Angst gar nicht so viel mit dem Unterricht zu tun. Stattdessen haben die Kinder Probleme mit anderen Schülern. Sie finden in ihrer Klasse keine Freunde. Oder noch fieser: Sie werden von anderen Schülern geärgert. Fachleute raten, sich bei so etwas Hilfe zu holen. Eltern, Lehrer oder ältere Geschwister können vielleicht Tipps geben. Oder sie holen sich Rat von einem Experten.

Gruppen helfen


Zusammen überlegt man dann, wie man die Angst vor der Schule wieder loswird. Helfen kann auch, sich schöne Dinge rund um die Schule vorzunehmen. Zum Beispiel einen Theater-Kurs oder eine Sportgruppe. (dpa)
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