Kräuter
Arnika

Die Arnika ist eine sehr stark wirkende Heilpflanze, die eine gewisse Reizwirkung ausübt. Sie wirkt antibakteriell, blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend, hautreizend, krampflösend, schmerzstillend und schweißtreibend.

Man verwendet sie bei Mundschleimhautentzündung, Zahnfleischentzündungen, Rachenentzündung, Heiserkeit, Bronchitis, Husten, Fieber, Erkältung, Grippe, Gelenkschmerzen, Rheuma und Herzbeschwerden.

Für einen Tee zum Gurgeln und für äußerliche Anwendungen übergießt man ein bis zwei Teelöffel der getrockneten Arnika-Blüten mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. anschließend abseihen. Diesen Tee verwendet man lauwarm zum Gurgeln oder halb-halbe verdünnt mit Wasser für Umschläge. Achtung! Arnika-Tee sollte nicht getrunken werden!

Die Heilpflanze verwendet man äußerlich als, Tinktur, Tee und Salben. Innerlich verwendet man das homöopathisches Mittel: Arnica montana lindert nicht nur körperliche Symptome sondern ist auch ein hervorragendes Schockmittel bei Traumata und nach operativen Eingriffen. Langfristig angewendet kann auch dieses natürliche Therapeutikum Nebenwirkungen wie Hautirritationen, Ekzeme, Blasenbildung oder allergische Reaktionen hervorrufen.

Um Infektionen zu vermeiden, sollten Arnika-Präparate keinesfalls auf offene Wunden aufgetragen werden.

Verwendete Pflanzenteile: Blüten

Sammelzeit: Juli / August (teilweise geschützt)

Tinktur:

Die Blüten werden locker in eine sterilisierte Flasche gefüllt, anschließend füllt man mit mind. 40% igen Alkohol auf und lässt das Ganze 4 Wochen an einem warmen Ort stehen, ab und zu schütteln. Nach 4 Wochen wird die Tinktur gefiltert und in dunkle Flaschen abgefüllt. Man verwendet sie zum Einreiben. Man kann auch anstelle von Alkohol, Öl zum Ansetzen verwenden.