Kräuter
Beinwell

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Das ist die Pflanze der Knochen, Muskeln und Sehnen. Sie hilft uns bei Brüchen, Verstauchungen, Quetschungen, Bandscheibenschäden, Überbeinen und Krampfadern. Die Schleimstoffe der Pflanze helfen gegen Entzündungen, Ekzeme und Geschwüre.

Man verwendet die Wurzel, für Salben, als Tinktur und Beinwellmehl für Breiumschläge. Die frischen Blätter werden gequetscht zum Auflegen und für Bäder genutzt, aber auch in der Küche verwendet man die Blätter, gefüllt als Roulade, frittiert, Suppe, Gemüse oder Tee.

Beinwell ( Symphytum D6 ) wird auch in der Homöopathie innerlich verwendet.

Rezepte:


Beinwell Tinktur

im Frühjahr oder späten Herbst sticht man die Pfahlwurzeln aus und befreit sie von der Erde. Die gereinigte Wurzel wird in kleine Stücke geschnitten und locker in eine sterilisierte Flasche gefüllt, anschließend füllt man mit mind. 40% igen Alkohol auf und lässt das Ganze 4 Wochen an einem warmen Ort stehen, ab und zu schütteln. Nach 4 Wochen wird die Tinktur gefiltert und in dunkle Flaschen abgefüllt. Man verwendet sie zum Einreiben. Man kann auch anstelle von Alkohol, Öl zum Ansetzen verwenden.

Beinwell Mehl

Ernte erfolgt wie oben. Die Wurzelstückchen werden an einem schattigen Platz getrocknet und bei Bedarf zu Mehl gemahlen. Dieses Mehl wird mit etwas abgekochtem Wasser zu einem Brei verrührt und für Umschläge verwendet.

Beinwell Umschläge

Frische Blätter werden mit dem Nudelholz zwischen einer Frischhaltefolie zerquetscht. Die Folie mit dem Blätterbrei wird am besten über Nacht aufgelegt. Das lindert Schmerzen und fördert die Heilung.