Kräuter
Der Fenchel

Fenchel ist eines der ältesten Gewürze der Welt und ist auch heute noch von Bedeutung.

Wir verwenden die Früchte als Tee, Gemüse, Sirup, in Bonbon, Likör, Öl und Salben.

Vom Fenchel gibt es drei Arten:

- Gemüsefenchel, Knollen- oder Zwiebelfenchel
- Gewürzfenchel oder Süßfenchel
- Bitterfenchel , Heilpflanze

Die Arten unterscheiden sich sowohl in ihrer Verwendung wie auch im Wuchs.

Fenchel hilft bei Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl, Erkältung, Husten, Schnupfen und fördert die Milchbildung bei stillenden Müttern.

Er wirkt krampflösend, antibakteriell, harntreibend, schleimlösend, auswurffördernd, beruhigend, appetitanregend und verdauungsfördernd.

Tee:

Man übergießt 1 Esslöffel zerstoßene Fenchelfrüchte mit 1/4 Liter siedendem Wasser, lässt diesen Aufguss einige Minuten ziehen, abseihen und mit Honig süßen.

Massageöl:

Zutaten:

15 gr Anis-Samen
15 gr Fenchel-Samen
500 ml Pflanzenöl

Die zerstoßenen Samen locker in eine sterilisierte Flasche oder ein Schraubglas füllen, anschließend füllt man mit Pflanzenöl auf und lässt das Ganze 4 Wochen an einem warmen Ort stehen, ab und zu schütteln. Nach 4 Wochen wird das Öl gefiltert und in dunkle Flaschen abgefüllt. Man verwendet es zum Einreiben und als Massageöl.

Man kann auch anstelle von Öl, Alkohol zum Ansetzen verwenden und so eine Tinktur herstellen.

Raumduft:

Ätherisches Fenchelöl in einer Duftlampe wirkt ausgleichend und stärkend auf die Psyche.

Fenchel gehört zu den Doldenblüter und kann allergische Reaktionen auslösen.
Außerdem enthält Fenchel Estragol, eine Substanz von der nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie eine krebserregende Wirkung besitzt, deshalb sollte man Fenchel nur sparsam verwenden und über keinen längeren Zeitraum.
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