Kräuter
Der Majoran

(Foto: Fotolia)

Die Pflanze wirkt antibakteriell, beruhigend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend und schweißtreibend.

Man verwendet ihn bei Erkältung, Husten, Asthma, Schnupfen, Verdauungsschwäche, Magenkrämpfen, Darmproblemen, Blähungen, Gicht, Rheuma, Nervenschwäche, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und schlecht heilende Wunden.

Gesammelt wird das ganze Kraut am besten kurz vor oder zu Beginn der Blütezeit.
Man trocknet den Majoran so schonend wie nur möglich.

Verwendet wird er als Gewürz in der Küche, als Tee, Auflagen, Salben und in der Aromatherapie

Majoran sollte nicht über längere Zeit benutzt werden und Schwangere sollten ganz auf
ihn verzichten.

Tee:

2 TL frischen oder getrockneten Majoran mit einer Tasse kochendem Wasser 10 Minuten ziehen lassen, abseihen, fertig.

Majoran-Öl:

Man sammelt das blühende Kraut und füllt es locker in ein Twist-off-Glas, das Ganze wird mit Pflanzenöl übergossen und mindestens 6 Wochen an einen warmen Ort gestellt. Anschließend wird alles abgeseiht und das Öl in dunkle Flaschen abgefüllt, kühl und trocken lagern. Das Hautöl hilft bei, Entzündungen, Verletzungen, Prellungen und vor allem bei Kleinkindern als Massageöl bei Blähungen.

Majoran-Salbe:

1 EL Majoranpulver
1 EL Weingeist 95%
1 EL Butter (ungesalzen)

Majoranpulver mit Weingeist übergießen und für etwa 3 bis 4 Stunden stehen lassen. Anschließend wird die Mischung mit Butter vermischt und etwa 10 bis 15 Minuten in einem Topf im Wasserbad erwärmt. Die noch warme und flüssige Mischung gießt man dann durch einen Filter. Die selbstgemachte Salbe im Kühlschrank aufbewahren und möglichst schnell verbrauchen.
Duftöl-Lampe:
Einige Tropfen ätherisches Majoran-Öl wirken entspannend und stimmungsaufhellend

In der Küche als Gewürz

Warnhinweise:


Während einer Schwangerschaft nicht anwenden!
Nur in geringer Dosis anwenden!
Bei Überdosierung können Kopfschmerzen auftreten!
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