Kräuter
Die Nachtkerze

(Foto: Fotolia)

Die Nachtkerze ist eine zweijährige Pflanze mit leuchtend gelben, aber kurzlebigen Blüten, welche sich erst in der Abenddämmerung öffnen, meist aber bis zum nächsten Mittag wieder verblüht sind. Ihrer nächtlichen Blütezeit hat die Nachtkerze auch ihren Namen zu verdanken. Die Pflanze hilft bei allen Arten von Hautproblemen, Husten und Erkrankungen der Gelenke, sie wirkt beruhigend, schleimlösend, entkrampfend und entzündungshemmend. Man verwendet die Blüten, Blätter, Wurzel und Samen.

Das Öl der Samen enthält die für den Menschen wichtige ungesättigte Fettsäuren. Ungesättigte Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle im Stoffwechsel des Menschen. Sie sind nötig für den Zellaufbau des Menschen und wirken entzündungshemmend.

Die Nachtkerze kann sowohl zur innerlichen Anwendung als Tee, als auch zur äußerlichen Anwendung in Form von Umschlägen verwendet werden. Größte Bedeutung hat aber das Öl aus den Samen, welches im Handel erhältlich ist, man sollte aber auf die Qualität des kaltgepressten Öles achten.

Tee

1 TL Blätter mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen und nach 10 Minuten abseihen.

Umschlag

8 TL Blätter mit ½ Liter heißem Wasser übergießen, 20 Minuten köcheln lassen und abseihen.

Die Wurzel kann als Gemüse zubereitet werden.

Sie können die Samen ernten, wenn die Samenkapseln der Pflanze braun und trocken geworden sind und von alleine aufspringen. Schütteln Sie die Pflanze über einem großen Tuch aus, pusten Sie die “Spreu” weg und sammeln Sie die Samen ein.

2 Teelöffel Nachtkerzensamen werden in einem Mörser zerkleinert und unters Joghurt oder Müsli gemischt. Sie können auch die tägliche Dosis, des gemahlenen Pulvers pur zu sich nehmen.

Warnhinweise

Während der Schwangerschaft oder Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen. In seltenen Fällen kommt es zu allergischen Reaktionen.