Kräuter
Fichte

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Das Hauptanwendungsgebiet sind Erkrankungen der Atemwege und Lunge. Ein Tee aus frischen Trieben oder Nadeln hilft bei Bronchitis, Husten, Asthma und Rachenentzündungen. Die Nadeln wirken antibakteriell, schleimlösend und schweißtreibend. Fichtennadelöl, -tinktur verwendet man zur Inhalation bei Erkältungskrankheiten und verdünnt mit Öl zum Einreiben bei rheumatischen Erkrankungen. Badezusätze mit Fichtennadeln fördern die Durchblutung. Das Harz der Fichte verwendet man als Räucherharz zum Reinigen der Raumluft. Fichtennadeln erhält man als Tee, ätherisches Öl, Tinktur, Salben und Badezusatz.

Rezepte:


Fichtenhonig:

Aus jungen Trieben kann man selbst einen Fichtenhonig herstellen. Man sammelt die jungen Triebe, diese gibt man in einem Topf und bedeckt alles mit Wasser. Das Ganze aufkochen und über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag erneut kochen, den roten Saft durch ein Tuch filtert und pro Liter Fichtensaft, 1000g Rohrzucker einrühren, aufkochen und eindicken. Den zähen heißen Saft/Sirup in Twist-off Gläser füllen, verschließen und mindestens 8 Wochen ruhen lassen. Ein Heilkräuter Tee sollte nicht länger als 4 Wochen getrunken werden.

Fichtennadel-Tee:

Mit den jungen Triebspitzen und den ausgewachsenen Nadeln kann man einen Aufguss zubereiten und als Tee trinken.

Fichtennadel-Tinktur:

Aus den Fichtennadeln kann man eine Tinktur ansetzen, besonders gut auch zusätzlich mit Wacholderbeeren. Die Triebe werden, locker in eine sterilisierte Flasche gefüllt, anschließend füllt man mit mind. 40% igen Alkohol auf und lässt das Ganze 4 Wochen an einem warmen Ort stehen, ab und zu schütteln. Nach 4 Wochen wird die Tinktur gefiltert und in dunkle Flaschen abgefüllt. Diese Tinktur kann man äußerlich zu Einreibungen gegen Muskel- und Gelenkschmerzen verwenden und innerlich gegen Erkrankungen der Atemwege. Innerlich sollte man die Tinktur nicht überdosieren, um die Nieren nicht zu sehr zu reizen.