Kräuter
Giersch

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Früher war Giersch in der Volksheilkunde sehr geschätzt um Gicht, Rheuma, Ischias und Verdauungsschwächen zu behandeln, außerdem fördert er den Stoffwechsel und regt die Harnorgane an.

Er wirkt antirheumatisch, beruhigend, entwässernd, entzündungshemmend, harnsäurelösend, harntreibend und verdauungsanregend. Man kann den Giersch als Wildgemüse, Salat, Spinat essen und auch als Gewürz ist er vielseitig verwendbar.

Er ist extrem gesund, durch seine Vitamine und Mineralien.

Sammelzeit: Ganzjährig vom Frühjahr bis zum Herbst Zum Trocknen sammelt man das Kraut kurz vor der Blüte und hängt die Pflanze gebündelt an einem schattigen und luftigen Ort auf. Frisch geerntet für Gemüse, Salat, Pesto, Beigabe für Teig- u. Kartoffelgerichte und Suppen das ganze Jahr.

Rezepte:


Tee:

2 Esslöffel auf 250 ml Wasser. Kraut mit dem heißen Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen und abseihen.

Limonade:

10 Stängel Giersch
1 Stängel Gundermann
1 Stängel Pfefferminze
1 Liter Apfelsaft
Zitrone(n), Saft davon
Mineralwasser

Die Kräuter bündeln, leicht an quetschen und in den Apfelsaft hängen, ca. 3 Stunden kühl stellen. Kräuter herausnehmen, Zitronensaft dazugeben. Nach Belieben mit Mineralwasser auffüllen.

Likör:

1 Flasche Korn oder Wodka
1-2 Handvoll junge Gierschblätter
180 g Zucker
180 ml Wasser

Läuterzucker: Zucker mit dem Wasser unter gelegentlichem rühren aufkochen und 3 Minuten bei sanfter Hitze köcheln, dann abkühlen lassen. Die Blätter in den Schnaps geben, die Flasche wieder verschließen und 6 Tage an einem dunklen Ort lagern. Danach die Kräuter abseihen, den Alkohol und den Läuterzucker vermischen und in Flaschen füllen, ca. 4 Wochen nachreifen lassen.