Kräuter
Labkraut

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Die Pflanze ist harntreibend, reinigt die Niere, Leber und Bauchspeicheldrüse. Sie wirkt harmonisierend auf Störungen im Lymphsystem und der Schilddrüse. Auch bei Hautkrankheiten wird es zur Förderung der Wundheilung eingesetzt.

Man verwendet den oberirdischen Teil der Pflanze, als Tee zur inneren Anwendung und äußerlich den Frischsaft zum Beträufeln und zur Salbenherstellung. Die Wurzeln verwendet man als Färbemittel für rot. Das Enzym Lab benutzt man, um Milch in Käse umzuwandeln. Die jungen Triebspitzen und Blüten sind essbar für Salate und Wildgemüse. Ein Heilkräuter Tee sollte nicht länger als 4 Wochen getrunken werden.

Rezepte


Labkraut Tee:

Die ganze Pflanze wird von Juni – September geerntet frisch oder an einem schattigen Ort getrocknet. Für den Tee nimmt man 1 gehäuften Eßl. getrocknetes oder frisches Kraut und übergießt es mit heißem Wasser, lässt alles 15 Min. zugedeckt ziehen, anschließend abseihen.
Den Tee kann man auch für Waschungen verwenden z.B. strafft er welke Gesichtshaut oder für Umschläge bei Verletzungen der Haut.

Labkraut Tinktur:

Die gereinigten Pflanzenteile werden geschnitten und locker in eine sterilisierte Flasche gefüllt, anschließend füllt man mit mind. 40% igen Alkohol auf und lässt das Ganze 4 Wochen an einem warmen Ort stehen, ab und zu schütteln. Nach 4 Wochen wird die Tinktur gefiltert und in dunkle Flaschen abgefüllt. Diese Tinktur verwendet man für Umschläge z.B. zum Auflegen über Nacht auf die Schilddrüse.

Labkraut-Öl:

Die gereinigten Pflanzenteile werden geschnitten und locker in eine sterilisierte Flasche gefüllt, anschließend füllt man mit Olivenöl auf und lässt das Ganze 4 Wochen an einem warmen Ort stehen, ab und zu schütteln. Nach 4 Wochen wird die Tinktur gefiltert und in dunkle Flaschen abgefüllt. Dieses Öl verwendet man zum Auftragen auf die Haut z.B. bei Ekzemen, Sonnenbrand und schlecht heilenden Wunden.