Kräuter
Salbei

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Die Blätter der Pflanze lösen den Schleim aus den Atmungsorganen, wirken entzündungshemmend, antibakteriell bei Halsschmerzen, Heiserkeit, eitrigen Zähnen und Entzündungen der Mundschleimhaut.

Ein starker Teeaufguss hilft bei Nachtschweiß, ein schwacher Aufguss fördert das Schwitzen und ist appetitanregend.

Man verwendet die Blätter als Tee, Gurgelwasser und für Umschläge. Das reine ätherische Öl verdünnt angewendet setzt man bei Lähmungen, Krämpfen und zur Inhalation ein. Einige Tropfen in Teilbäder oder Badewasser wirken adstringierend und. lindern rheumatische Beschwerden. Einige Tropfen in der Duftlampe desinfizieren die Raumluft.

Der Salbei findet auch als Gewürz in der Küche seine Verwendung um die Verdauung von fettreicher Nahrung zu unterstützen. Ein Heilkräuter Tee sollte nicht länger als 4 Wochen getrunken werden. Zur Teezubereitung werden etwa 2g Droge mit 150 – 200ml kochendem Wasser übergossen und ca. 10min stehen gelassen. Salbeitee sollte nicht über einen längeren Zeitraum getrunken werden. Bei massiver Überdosierung von Salbeizubereitungen kann es zu leichten Vergiftungen durch den Inhaltstoff Thujon kommen. Dies führt dann zu Herzrasen, Übelkeit, Krämpfen und Hitzegefühl. Daher sollte Salbei nicht in zu großer Menge (maximale Tagesdosis sind ca. 6g Blätter für die innerliche Anwendung) oder über eine zu lange Zeit zu sich genommen werden.Salbei Destillisation zu Salbeiöl (z.B. für Gurgelöl oder Aromastoffe) überführt.

Auch in vielen Fertigarzneimitteln ist Salbei enthalten.

Salbeibutter:

Zutaten: 1 Handvoll Salbei, sehr fein gehackt 1 Knoblauchzehe(n) 1 kleine Zwiebel(n), sehr fein gehackt 250 g Butter Salz und Pfeffer, weißer

Den Knoblauch schälen und durchpressen. 1 EL von der Butter abnehmen und in einer kleinen Pfanne erhitzen. Knoblauch, Zwiebeln und Salbei darin leicht anrösten. Mit Pfeffer und Salz würzen, in die restliche zimmerwarme Butter geben und alles gut vermengen. Abschmecken und kühl stellen. Passt gut zu Gegrilltem, Baguette, Nudeln und über Ofenkartoffeln.

Salbei-Bonbons

Zutaten: 10 gr frische Salbeiblätter oder 5 gr getrocknete Salbeiblätter 100 gr Zucker Alternativ kannst du auch getrocknete Salbeiblätter nehmen. Da die leichter sind als frische Blätter, braucht man davon gewichtsmäßig natürlich weniger.

Schneide die Salbeiblätter so fein wie möglich. Wenn du trockenen Salbei verwendest, pulverisiere die Blätter. Wiege den Zucker ab. Lege Backpapier auf ein Kuchenblech. Gib den Zucker in einen möglichst kleinen Topf und stell ihn auf die Herdplatte bei mittlerer Hitze. Kaum ist der Zucker vollständig geschmolzen, wird er auch schon braun. Dass er braun wird, ist gut, denn das ist die Karamellisierung. Aber er sollte nicht zu braun werden, weil er sonst bitter wird. Jetzt muss also alles ganz schnell gehen.

Gib die Kräuter in die Zuckermasse und rühre sie zügig unter. Das Wasser in den frischen Salbeiblättern lässt die Masse zischen und brodeln. Nimm den Topf von der Herdplatte. Achtung! Die Zuckermasse ist enorm heiß, deutlich heißer als kochendes Wasser. Tropf die Zucker-Kräuter-Masse auf das Backpapier. Die Tropffladen sollen etwa Bonbongröße haben.
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