Krieg und Verfolgung
Papst gegen Gleichgültigkeit

Rom. Angesichts von Krieg und Verfolgung in der Welt hat Papst Franziskus am Neujahrstag dazu aufgerufen, sich stärker zu engagieren und Position zu beziehen. Es sei nötig, "die Gleichgültigkeit zu überwinden, die die Solidarität vereitelt, und aus der falschen Neutralität herauszutreten", forderte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Freitag bei seiner Neujahrsmesse im Petersdom in Rom.

Mit Blick auf die Kriege und Krisen in aller Welt frage man sich oft: "Wie ist es möglich, dass der Übergriff auf den Menschen durch den Menschen fortdauert; dass die Arroganz des Stärkeren weiter den Schwächeren demütigt", sagte der 79-Jährige. "Wie lange noch wird die menschliche Bosheit Gewalt und Hass über die Erde aussäen und unschuldige Opfer fordern?" Doch dieser "Hochwasser führende Fluss" sei machtlos gegen den "Ozean der Barmherzigkeit".
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