Massivhaus: Solides Mauerwerk spart Energie und schafft Lebensqualität

(Foto: Fotolia)
(Quelle: aktion pro eigenheim)

Langlebig und solide soll es sein, das Traumhaus der Deutschen, daneben wenig Energie verbrauchen und höchste Qualitätsansprüche erfüllen. Das Eigenheim aus Mauerwerk oder Beton punktet mit vielen Vorteilen und schafft Lebensqualität für mehrere Generationen.

Massivhaus: Mauerwerk oder Beton für Wände und Decken


Ob modern oder traditionell, eher geschlossen oder offen und lichtdurchflutet - die massive Bauweise setzt keine Grenzen und ermöglicht das kreative Spiel mit interessanten Details wie Glasflächen, Vorbauten, Erkern oder landschaftsbezogenen Stilelementen. Von einem Massivhaus spricht man, wenn überwiegend Mauerwerk oder Beton zum Einsatz kommen. Kennzeichnend sind großflächige, tragende und raumabschließende Bauteile wie Wände und Decken. Beim Material für ihr Massivhaus haben Bauherren freie Hand: Zur Auswahl stehen zum Beispiel Kalksandsteine, Leichtbetonsteine, Porenbetonsteine und Ziegel.

Die Masse macht’s: Gutes Wohnklima im Massivhaus


Ein Massivhaus punktet vor allem mit seiner Wärmespeichermasse. Die schweren Decken und Wände speichern Sonnenwärme im Winter und geben diese, ähnlich wie ein Kachelofen, langsam an die Räume ab, wenn es kalt wird. Das kann bis zu zehn Prozent Heizenergie sparen. Im Sommer schützen ein Massivhaus mit dem gleichen Effekt vor Überhitzung. Die Wände speichern die Wärme und geben diese dann an kühlen Tagen wieder ab. Sie wirken also wie eine Klimaanlage. Darüber hinaus sorgen schwere Innenwände, Decken und Treppen innerhalb des Hauses für guten Schallschutz. Auch die traditionellen Vorteile massiver Baustoffe wie hohe Tragfähigkeit, hoher Brandschutz und gesundheitliche Unbedenklichkeit stehen für Sicherheit und langen Werterhalt.

Gesundheit steht im Massivhaus im Vordergrund


Moderne Häuser sollen die Umwelt möglichst wenig belasten und die Gesundheit sowieso nicht. Mauersteine für ein Massivhaus bestehen aus den Naturstoffen Sand, Kalk, Kies oder Ton. Deshalb geben sie keine Chemikalien, Fasern oder Stäube ab und benötigen keinen chemischen Schutz gegen Fäulnis, Insekten und andere Schädlinge. Das lässt alle Hausbewohner aufatmen und gesund wohnen. Auch vorübergehende Feuchtigkeitsspitzen wie nach dem Duschen oder Kochen können die Bauteile über die Putzschicht besser abfangen. So sorgen sie für ein ausgeglichenes Raumklima. Interessant im Zeitalter der Mobilfunktechnik: Massive Wände und Decken dämpfen Elektrosmog wirksam ohne Zusatzmaßnahmen.

Hoher Werterhalt macht Massivhaus attraktiv


Ein Massivhaus sichert nicht nur die Lebensqualität mehrerer Generationen. Es verkauft sich auch später nicht unter Wert: Die zahlreichen Vorteile sorgen für einen hohen Werterhalt, vorausgesetzt, der Bauherr lässt sich beim Entwurf nicht von kurzfristigen Modeerscheinungen beeindrucken. Die Wertbeständigkeit kann schon in der Finanzierungsphase helfen, denn der hohe Marktwert ermöglicht in der Regel eine höhere Beleihungsgrenze als bei anderen Bauformen. Ist das Eigenkapital des Bauherrn niedrig, kann das letztendlich den Ausschlag über die Verwirklichung des Eigenheim-Traumes geben.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mauerwerk (4)besser bauen (105)Massivhaus (2)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.